Di Matteo hält außen an Höwedes fest

Gelsenkirchen..  Als Jefferson Farfan am vergangenen Samstag beim 0:0 gegen den SC Freiburg nach extrem langer Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf des FC Schalke 04 stand, musste er sich an einen neuen Partner auf seiner rechten Seite gewöhnen: Hinter ihm spielte nicht wie früher gewöhnlich Atsuto Uchida, sondern Nationalverteidiger Benedikt Höwedes.

Dass den Schalkern in dieser Konstellation ein wenig Angriffsschwung genommen werde, bestreitet Trainer Roberto Di Matteo: „Wir wissen, was Uschi uns geben kann, aber Benni kann das auch sehr gut. Ich glaube, man muss erst ein paar Spiele abwarten, um zu sehen, ob es funktioniert oder nicht. Ich bin der Meinung, dass es funktionieren kann.“ Heißt übersetzt: Der Kapitän wird auch in Wolfsburg rechts verteidigen.

Manager Horst Heldt stellt derweil noch einmal klar, dass ihm Wechselabsichten von Höwedes nicht bekannt seien. Wegen der Ausstiegsklausel im Vertrag könne es aber sein, „dass wir eines Tages Bescheid bekommen“. Die Klausel sei befristet, daher dürfte bald Klarheit herrschen.