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Der Spaß steht

07.06.2010 | 18:30 Uhr
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Der Spaß steht

Ganz schön warm war es schon draußen, und in der Sporthalle der Gesamtschule Ückendorf natürlich noch ein wenig mehr. Und doch ließen es sich rund 200 Handball-Enthusiasten nicht nehmen, sich in familiärer Atmosphäre das Jubiläumsspiel der DJK TuS Rotthausen anzuschauen.

Zu Gast zum 100-Jährigen war der Zweitligist Tusem Essen, zu dem die Rotthauser Handballer einen freundschaftlichen Kontakt pflegen. Schließlich sind die beiden Klubs nicht weit vonein­ander entfernt. Die Essener spielen in Stoppenberg im Sportpark „Am Hallo“. Vor Kurzem erst besuchte Mark Dragunski, der Ex-Nationalspieler des Tusem, die Rotthauser und leitete eine Trainingseinheit der D- und E-Jugend.

Das Tusem-Team von Neu-Trainer Maik Handschke war in Bestbesetzung gegen die Rotthauser, die noch in der 2. Kreisklasse ihre Tore werfen, angetreten. Und sie nahmen die Sache anfangs ernst. Erst in der zwölften Minute erzielte Jörg Reimers das erste Tor für die DJK TuS. Da hatten die Gäste aber schon elfmal getroffen. Und auf das nächste Rotthauser Tor mussten die Fans bis zur 23. Minute warten. Marco Attern traf zum 2:21. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber dann mit 6:25 zurück. Marco Attern (2), Lars Heckmann und Reiner Bachor ließen sich noch als Torschützen feiern.

Nach einer kurzen Pause – die meisten Rotthauser Fans genossen noch vor der Halle ihre kühlen Getränke – kam das Jubiläumsteam besser ins Spiel. Das lag aber daran, dass der Tusem diverse Gänge zurückschaltete. Die junge Essener Mannschaft war aber immer noch schneller und quirliger als die Gastgeber.

Die Rotthauser setzten sich im Laufe der zweiten Halbzeit im Angriff nun besser in Szene und erzielten in regelmäßiger Folge ihre Treffer. Nachdem Marco Attern mit seinen Treffern vier und fünf für Jubel sorgte, trug sich dann auch endlich Stefan Stöhr in die Torschützenliste ein. Er kam am Ende auf sechs Treffer. Jörg Reimers (4), Lars Heckmann und Peter Schützeck durften sich von ihren Fans ebenfalls noch bejubeln lassen. Besonders das Ende der Partie mit zwei Rotthauser Toren in der letzten Spielminute zum 20:47-Endstand brachte die Halle noch mal zum Toben.

Während Moderator Dirk große Schlarmann als Gast-Kommentator mit kessen Sprüchen für gute Unterhaltung während des Spiels sorgte, blieb aber ein kleiner Wermutstropfen hängen. Die angekündigte Cheerleader-Gruppe „Golden Flames“ blieb ohne Begründung der Veranstaltung fern.

Stefan Andres

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