Der Nachwuchs organisiert sich in Zukunft selbst

Gelsenkirchen..  Die Idee der Fachschaft Turnen: „Wer weiß es besser als die Betroffenen selbst“, hat zur Bildung des Arbeitskreises Kinderturnen der Fachschaft Turnen in Gelsensport geführt. Als sich der Arbeitskreis beim TV Westfalia Buer unter der Regie von Fachschaftsleiterin Ursula Westphal traf, wurde schnell deutlich, wie gut diese Idee umgesetzt wird. Die Teilnehmerinnen, die von Buers Vorsitzender Gerda Krell begrüßt wurden, setzte sich allesamt aus sehr jungen, ehemals aktiven Kinderturnerinnen der beteiligten Gelsenkirchener Turnvereine zusammen.

Und wer wüsste besser, wo der Schuh drückt, wenn nicht die, die vor kurzer Zeit selbst noch dabei waren und in ihren Vereinen zudem den jüngsten Nachwuchs zumeist auch noch selbst auf den Sport und den Wettkampf vorbereiten. So standen Themen wie die Stadtmeisterschaften am 14. Juni mit dem Einbau neuer Wettkampfregeln nach DTB ebenso auf dem Programm, wie eine zeitgemäße Öffentlichkeits- und Pressearbeit. Auch wenn erfahrene Turnorganisatoren wie Ursula Westphal oder Gerda Krell und nicht zuletzt die ehemalige langjährige Bezirksturnwartim Gisela Stünkel vom TV Resse, beratend zur Seite standen, ging das junge Organisationsteam selbstbewusst die bevorstehenden Aufgaben an.

Auch im Sinne alter Turntradition denken die „Jungen“ daran, wieder über das Aufstellen einer Stadtturnriege nachzudenken und damit eines der Ziele, wie die Verbesserung der Zusammenarbeit über Vereinsgrenzen hinaus, aktiv gestaltet werden kann. Ursula Westpahl kann sich gut vorstellen, dass die Frauen sie demnächst beerben, wenn es darum geht, die langfristige Leitung der Fachschaft neu zu ordnen.