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CSG Bulmke gelingt die Revanche

24.02.2013 | 20:20 Uhr
CSG Bulmke gelingt die Revanche
Basketball Oberliga: Der SC Hassel (weiße Trikots) spielt am 24. Februar 2013 in Gelsenkirchen gegen CSG Bulmke (blaue Trikots).Foto: Sebastian Konopka

Hassel.   Oberligaderby: SC Hassel nach der 61:62-Niederlage mitten im Abstiegskampf

SC Hassel -
CSG Bulmke 61:62 (28:26)

Viertel: 9:14, 19:12, 14:12, 19:24.

SC Hassel: Spiekermann (10), Pothmann (9), Geier (8), Versteegen (8), Witt (8), Müller (7), Allgäuer (4), Niemann (3), Terboven (2).

CSG Bulmke: Kanczik (14), Szafranski (13), Lewandowski (12), Weber (11), Rudka (6), Kubisch (4), Brall (2).

Die Basketballer der CSG Bulmke gewannen das Oberliga-Derby beim SC Hassel mit 62:61 und nahmen damit erfolgreich Revanche für die 63:69-Niederlage im Hinspiel. Während die Bulmker über den achten Sieg im 16. Saisonspiel jubelten, geht bei den Hasselern nun die Abstiegsangst um. Mit weiterhin nur sechs Erfolgen bleiben sie Zehnter und damit wohl auf einem Abstiegsplatz.

Entschieden wurde die Partie in der turbulenten letzten Minute, und aus Sicht der Hasseler begünstigt durch zwei Schiedsrichterentscheidungen. 56:53 führten die Gastgeber, als die Bulmker für ein Defensivfoul des Hasselers Sascha Müller, der sich anschließend noch beschwerte, vier Freiwürfe und Ballbesitz bekamen. Adrian Kanczik traf viermal von der Freiwurflinie und die Gäste führten nun ihrerseits 57:56.

Die nächste Szene folgte nur wenig später. Bei einem Bulmker Angriff kassierte Hassels Kapitän Marcel Witt ein unsportliches Foul. „Ich habe meinen Gegner überholt und wollte ihm von der Seite den Ball klauen. Das war kein unsportliches Foul“, sagte Marcel Witt. „Diese zwei Fehlpfiffe kosteten uns den Sieg. Mit der Entscheidung der Schiedsrichter bin ich gar nicht einverstanden.“ Bulmke führte neun Sekunden vor Schluss nun 60:56.

Es blieb aber noch spannend, weil Marcel Witt drei Freiwürfe verwandelte, nachdem er bei einem Dreier-Versuch gefoult worden war. 59:60 – noch fünf Sekunden. Bulmke erhöhte nach zwei Freiwürfen von Arthur Rudka auf 62:59 – noch vier Sekunden. Dann verkürzte Hassel durch zwei Freiwürfe von Alexander Spiekermann auf 61:62. Anschließend gab es noch zwei Freiwürfe für die Bulmker. Doch bei 0,3 Sekunden vor dem Ende war Stefan Szafranski clever und warf den Ball, nachdem der erste Versuch misslungen war, daneben. Hassel hatte nun keine Chance mehr einen Korb zu erzielen – Endstand 61:62.

Die Gastgeber starteten nicht gut in die Partie und lagen kurz vor Viertelende mit 6:14 zurück. In den zweiten zehn Minuten zogen sie aber mit vier Dreiern in Folge an den Gästen vorbei. In der 17. Minute führte Hassel mit 26:21. Zur Halbzeit kam Bulmke aber wieder auf zwei Punkte heran. Nach ausgeglichenem dritten Viertel führte Hassel in der 32. Minute bereits mit 44:38. „Wir hatten das Spiel unter Kontrolle und nie das Gefühl zu verlieren“, sagte Marcel Witt. „Das ist eine bittere Niederlage. Jetzt muss eine Siegesserie her.“

Bulmkes Trainer fand die Entscheidungen ebenfalls hart, musste aber auch Schiedsrichterentscheidungen schlucken. „Nach zehn Minuten hatte Guido Weber schon vier Fouls. Wir haben auch unglückliche Pfiffe bekommen“, sagte Ingo Lask. Als Guido Weber im dritten Viertel nach sechs Minuten dann mit seinem fünften Foul ausschied, wurde es für Bulmke schwieriger. „Wir haben dann aber Kampfgeist bewiesen und als Team gut zusammengespielt“, sagte Ingo Lask. „Ich denke, es hat das Team gewonnen, das den Sieg eher wollte.“

Stefan Andres



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