Bulmke macht in der Defensive einen Schritt nach vorne

Der Bulmker Justin Schuch (Nr. 13) reckt sich unter dem Hertener Korb. Zu Beginn der zweiten Halbzeit schied er allerdings verletzungsbedingt aus.
Der Bulmker Justin Schuch (Nr. 13) reckt sich unter dem Hertener Korb. Zu Beginn der zweiten Halbzeit schied er allerdings verletzungsbedingt aus.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die Basketballer der CSG Bulmke bleiben in der Oberliga Spitzenreiter. Sie gewannen in heimischer Halle am Wildenbruchplatz das Derby gegen die Hertener Löwen II mit 63:57 (18:13, 19:13, 13:18, 13:13). Es war ein hartes Stück Arbeit. Der Sieg war aber nicht unverdient“, sagte Bulmkes Trainer Ingo Lask.

Bulmke-Hüllen..  Die Basketballer der CSG Bulmke bleiben in der Oberliga Spitzenreiter. Sie gewannen in heimischer Halle am Wildenbruchplatz das Derby gegen die Hertener Löwen II mit 63:57 (18:13, 19:13, 13:18, 13:13). „Es war ein hartes Stück Arbeit. Der Sieg war aber nicht unverdient“, sagte Bulmkes Trainer Ingo Lask.

Die Bulmker begannen gut, Tobias Beck traf gleich zwei Dreier. In der fünften Minute führte die CSG mit 10:4. Die Gastgeber konnten sich aber nicht weiter absetzen. Erst mit einem Dreier von Stefan Szafranski ging es mit 18:13 in das zweite Viertel. Die Bulmker verteidigten gut, die Rotation klappte gut. Sie ließen keine einfachen Würfe der Hertener zu. Im zweiten Viertel setzte sich das Lask-Team mit einem 9:0-Lauf auf 33:19 in der 17. Minute ab. Zur Halbzeit betrug der Vorsprung beim 37:26 dann elf Punkte.

Nach der Pause sollte es so weitergehen, doch fiel Justin Schuch, der angeschlagen in die Partie ging, dann ganz aus. Max Bräuning und Florian Stamen bekamen dadurch noch mehr Einsatzzeit. Die Gäste kamen auf 41:43 in der 25. Minute heran. Doch die Bulmker antworteten mit einem 6:0-Lauf. Mit einem Sechs-Punkte-Polster ging es dann in die letzten zehn Minuten.

„Es war knapp und spannend“, sagte Ingo Lask, der sich an dem Tag auf seine Verteidigung verlassen konnte. Sie verhinderte zahlreiche Würfe von außen. Spannend wurde es noch mal am Ende. In der 39. Minute kamen die Hertener nach einem Dreier auf 57:60 heran. Es sollten aber ihre letzten Punkte an diesem Tage bleiben. Vor allem weil Adrian Kanczik einen Dreipunktewurf blockte und dann den ins Aus fliegenden Ball abfing und den Gegenspieler anwerfen konnte. Mit drei Freiwürfen sicherten sich die Bulmker schließlich einen knappen, aber verdienten Sieg.

„Mit der Verteidigung bin ich sehr zufrieden. Da haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben sehr mannschaftsdienlich gespielt“, sagte Ingo Lask. „Zuhause sind zwar 63 Punkte wenig. Aber wir haben halt auch nicht gegen eine Hobbytruppe gespielt.“