Bruno Lanzarote wieder Favorit

Bruno Lanzarote, hier mit Erik van den Bergh, peilt seinen nächsten Sieg am Nienhausen Busch an.
Bruno Lanzarote, hier mit Erik van den Bergh, peilt seinen nächsten Sieg am Nienhausen Busch an.
Foto: Sabine Sexauer
Was wir bereits wissen
Endlich ist es soweit: Am Mittwoch wird am Nienhausen Busch wieder getrabt. Ab 17 Uhr steigt auf der Bahn in der Feldmark die erste Veranstaltung im Jahr 2015. Und mit einem stark besetzten PMU-Renntag wartet nach der Pause sofort ein Knüller auf die Besucher.

Feldmark..  Endlich ist es soweit: Am Mittwoch wird am Nienhausen Busch wieder getrabt. Ab 17 Uhr steigt auf der Bahn in der Feldmark die erste Veranstaltung im Jahr 2015. Und mit einem stark besetzten PMU-Renntag wartet nach der Pause sofort ein Knüller auf die Besucher.

Der Tag der Veranstaltung, nämlich ein Mittwoch, ist ungewöhnlich, doch weist er bereits auf die Veränderungen hin, die die Zukunft des Standortes sichern sollen. Eine davon ist die ausgebaute Kooperation mit dem französischen Wettvermarkter PMU.

Von dessen riesigem Einzugspotenzial dürfte Gelsenkirchen zusätzlich profitieren. Schon bei der Starterangabe zeigte sich, wie sehr die Trainer, Fahrer und Besitzer das Renntags-Angebot angenommen haben. Neun Prüfungen werden am Mittwoch entschieden. Insgesamt geht es um mehr als 40 000 Euro an Rennpreisen. Zudem werden nach dem zweiten Rennen die Gelsenkirchener Bahnchampions der letzten Saison geehrt.

Neu: Dreier- und Viererwette im vierten Rennen

Eine weitere Neuerung gibt es in der Partie mit der Viererwette. Zum einen wird diese erstmals nicht im dritten, sondern im vierten Rennen angeboten. Zudem kann nun gleichzeitig auch die Dreierwette gespielt werden. Eine Garantieauszahlung in Höhe von 5 000 Euro macht die G4 aber auch diesmal wieder attraktiv.

Im vierten Rennen kommt mit Bruno Lanzarote (Rob van Toor) der siegreichste Gelsenkirchener Traber der letzten Saison an den Ablauf. 2014 setzte sich der Wallach sechsmal am Nienhausen Busch durch. Selbst wenn er beim Saison-Auftakt nicht vorne sein sollte, wird er in den Winner Circle einziehen, denn in jedem Fall wird „Bruno“ als „Gelsentrab-Pferd 2014“ geehrt.

Diesmal bekommt er es mit Vivian Buster (Victor Gentz), Trombone (Michael Nimczyk) sowie Rayman zu tun. Letzterer ist ein Gast, der mit Thorsten Tietz für den PMU-Renntag aus Berlin kommt. Tietz steuert im zweiten Rennen mit Floh G bereits einen aussichtsreichen Kandidaten, der auf den in Gelsenkirchen bewährten Jaromir (Roland Hülskath) trifft.

Ein weiterer Gastfahrer ist der aus dem Norden anreisende Edelbert Ohmer. Der gebürtige Saarländer hat seit jeher ein Faible für französische Traber. Zwei von ihnen steuert er in den Rennen sechs und neun, die sich als sogenannte Trotteur Francais-Prüfungen speziell an Pferde der „Grande Nation“ wenden.

Im ersten Franzosen-Rennen gehört Ohmer mit Ukir de Sautreuil zum erweiterten Favoritenkreis. Noch größere Chancen werden Atus de Brevol (Jochen Holzschuh) und Barcelona Darby (Kurt Roeges) eingeräumt. Dass man Ohmers Franzosen immer in die Berechnungen einbeziehen muss, bewies der Routinier erst kürzlich. Am 14. Januar trumpfte der von ihm trainierte Vieux Manoir in Mariendorf auf. Diesmal sitzt Edelbert Ohmer selbst im Sulky und würde seinen Schützling zum Ausklang des Gelsenkirchener Renntages liebend gerne zum nächsten Treffer steuern.

Lotus Star greift nach dem nächsten Sieg

Zu den heißen Favoriten beim Mittwoch-Termin gehört Lotus Star. Er tritt an achter Stelle in einem Amateurfahren auf der Steherstrecke an. Mit Thomas Maassen strebt der Fuchswallach bereits seinen fünften Erfolg in Serie an. Dafür muss er vornehmlich Bullseye (Jörg Hafer), Mister Bi (Christoph Pellander), Quarter Session (Jaap Terstal) und Camilo Boko (Fred Handelaar) in die Schranken weisen.