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Boris wünscht sich Sieg zum Einstand

12.02.2010 | 18:59 Uhr
Boris wünscht sich Sieg zum Einstand

Es kann losgehen. Die Platzkommission hat am Freitag grünes Licht für die Begegnung in der Regionalliga zwischen dem FC Schalke 04 II und Preußen Münster (14 Uhr, Mondpalastarena) gegeben. Mit einem Sieg zum Einstand ihres neuen Trainers Michael Boris könnten die Königsblauen erstmals seit dem zweiten Spieltag auf einen einstelligen Tabellenplatz vorstoßen.

Die Gäste aus Münster sind ein Dauergast auf den einstelligen Rängen. Derzeit sind sie nach drei sieglosen Spielen in Folge nur Sechster, was für sie eher unbefriedigend ist. Obwohl sie zwölf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Lotte aufweisen, haben sie den Aufstieg in die 3. Liga noch nicht endgültig abgeschrieben, wie die Verpflichtung von Serkan Güvenisik unterstreicht. „Die Partie gegen Münster ist ein echter Gradmesser für uns“, betont Michael Boris. „Niemand hat uns auf dem Zettel, aber das heißt nicht, dass wir die Punkte herschenken wollen. Wir sind gewappnet, wir haben uns gut vorbereitet.“ Besonderen Mut haben die Testspiele beim Zweitligisten RW Ahlen (0:0) und gegen den Drittligisten Wuppertaler SV (1:0) gegeben.

Personell hat der frühere Windecker Michael Boris reichlich Auswahl, sieht man einmal davon ab, dass Philipp Kraska (Achillessehne), André Kilian (Gesäßmuskulatur) und Albert Streit (Mittelhandbruch) zu ersetzen sind. Nicht zum Kader gehören außerdem Pascal Odrich, Emin Yalin und David Loheider.

Durch die Winter-Zugänge Manuel Glowacz, Robert Stark und Gerrit Hermsen ist der Konkurrenzkampf in Reihen der Schalker bedeutend größer geworden. Die drei Neuen haben allerbeste Karten, zur Stammformation zu gehören. Große Hoffnungen auf einen Platz in der ersten Elf macht sich zudem der ebenfalls neu verpflichtete Jung-Profi Bogdan Müller. Der frühere Neckarelzer darf sich seiner Sache allerdings nicht zu sicher sein. Der erste Platz im Angriff dürfte an Torjäger Christian Erwig vergeben sein. Um die Rolle des Nebenmannes bewirbt sich auch Massih Wassey, der in der Winterpause sein Debüt in der kanadischen Nationalelf gab.

Die Münsteraner kreuzen mit den Ex-Schalkern Julian Loose und Marc Lorenz auf. „Schalke wird mit Sicherheit defensiv stehen und auf Konter spielen“, vermutet Preußens Coach Roger Schmidt.

Michael Koch

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