Boateng muss sich neuen Berater suchen

Gelsenkirchen..  Schalkes Mittelfeldspieler Kevin-Prince Boateng muss sich einen neuen Berater suchen. Boateng und die Agentur „Rogon“ von Roger Wittmann gehen nach einer vierjährigen Zusammenarbeit getrennte Wege. Nach „Kicker“-Informationen trennte sich Wittmann von Boateng. Der Berater wies das zurück. „Wir haben uns im späten Herbst darauf verständigt, ab sofort eigene Wege beruflich zu gehen. Wir gehen als Freunde auseinander“, sagte Wittmann zu „Sport Bild“. Boateng ergänzte: „Wir gehen im Guten auseinander.“ Gründe für die Trennung nannten beide indes nicht.

Enge Zusammenarbeit

Boateng steht bei den Königsblauen in der Kritik. Nachdem er in der vergangenen Saison als Führungsspieler oft überzeugte, bestritt er in dieser Saison lediglich 13 Pflichtspiele. Der ständig verletzte Boateng konnte keine Trainingswoche beschwerdefrei durchziehen. Boatengs Verhalten außerhalb des Platzes erzürnte zuletzt sogar das Ehrenpräsidium. Das Gremium beschwerte sich offiziell bei Sportvorstand Horst Heldt. Heute sitzt Boateng mit im Schalker Mannschaftsflieger nach Katar. Wittmann glaubt an seinen Ex-Schützling: „Er wird wieder ganz der Alte.“

Schalke arbeitet mit Wittmann seit vielen Jahren eng zusammen. Horst Heldt telefoniert regelmäßig mit dem Berater, der aus dem aktuellen Kader der Königsblauen Julian Draxler, Jefferson Farfan, Roman Neustädter, Chinedu Obasi, Jan Kirchhoff und Eric Maxim Choupo-Moting betreut. Auch die Ex-Schalker Kyriakos Papadopoulos, Rafinha, Lukas Raeder, Kevin Kuranyi und Jermaine Jones sind „Wittmann-Profis“.