Bittere Minuten für Viktoria trotz des 2:1-Sieges in Reken

Reken..  Viktoria Resse hat die Hausaufgaben erledigt, gewann in der Staffel 11 der Fußball-Bezirksliga mit 2:1 beim VfL Reken. Aber die Nachricht aus Deuten, wo der um einen Punkt bessere Spitzenreiter Westfalia Gemen durch einen Treffer in der letzten Minute mit 2:1 gewann, verhagelte die Stimmung in Reihen der Schwarz-Gelben. „Bitter für uns“, merkte Resses Trainer Frank Conradi an. „Aber es geht weiter. Ich glaube fest daran, dass wir an den beiden letzten Spieltagen noch eine Gelegenheit bekommen werden.“

Seine Mannschaft erwischte in Klein-Reken einen sehr guten Start. Nach bereits vier Minuten fiel das 1:0 durch Mike Neumann auf Vorarbeit von Mirko Blaschek. Nach einer knappen halben Stunde erhöhte Patrick Kroll nach einer Vorlage von Mike Neumann auf 2:0. „Wir haben es leider versäumt, in dieser starken Phase einen dritten Treffer nachzulegen“, meinte Frank Conradi.

Nach einer Roten Karte für Dominik Lücke wegen einer Notbremse in der 32. Minute bekam die Partie für die Viktoria ein neues Vorzeichen. Sie musste sich fast eine Stunde lang mit einem Spieler weniger wehren und den Vorsprung verteidigen, was ihr auch gelang. Allerdings konnte sie nicht verhindern, dass der Gastgeber durch Daniel Edeler den Anschluss herstellte (62.). Die Rekener hätten vielleicht noch mehr erreicht, wenn nicht auch einer ihrer Spiel vorzeitig mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz gemusst hätte (75.).

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Die Jungs haben gefightet und alles gegeben“, meinte Frank Conradi. „Die Rekener haben uns alles abverlangt. Ich traue ihnen durchaus zu, dass sie am nächsten Wochenende in Gemen etwas holen. Wir geben uns jedenfalls nicht auf. Es bleibt dabei: Wir müssen unsere letzten Spiele gegen den FC Epe und in Merfeld gewinnen und auf einen Ausrutscher der Gemener hoffen. Sollten sie nicht ausrutschen, hätten sie den Aufstieg auch verdient.“