Besser als im Vorjahr
08.02.2012 | 18:08 Uhr 2012-02-08T18:08:00+0100
Schalke. 2. Bundesliga: Das Herren- und das Damenteam belegen Platz drei und vier bei der Endrunde im Zentralbad
Nur eine Woche nach der Qualifikation wurde die Aufstiegsrunde der besten sechs Mannschaften in der 2. Bundesliga West im Zentralbad ausgetragen. Gegenüber dem Vorkampf änderte sich dabei an der Tabellenkonstellation nichts mehr. Am Ende des Wettkampftages konnten beide Teams der Startgemeinschaft Schwimmen ihre beste Platzierung in der zweithöchsten Schwimmliga feiern.
Das Herrenteam belegte nur zwei Jahre nach dem Aufstieg und als Sechster des Vorjahres mit 42 284 Punkten nun Platz drei. Die SG Essen setzte sich hier überlegen vor der Telekom Post SG Köln durch. Bei den Damen reichten 41 068 Punkte, um sich hinter der Telekom Post SG Köln, der SG Essen und der SG Ruhr auf Platz vier einzureihen, ein Rang besser als im vergangenen Jahr.
Bezirksrekord für Glapa
Viele neue Bestzeiten konnten zwar nicht erzielt werden, jedoch bestachen beide Teams durch eine geschlossen gute Mannschaftsleistung und ein insgesamt hohes Leistungsniveau. Einen neuen Bezirksrekord gab es aber doch. Über 50 Meter Brust löste Tim Glapa in 29,78 Sekunden den bisherigen Rekordhalter Marvin Kunze von Poseidon Castrop-Rauxel im Bezirk Nordwestfalen ab. Er unterbot die alte Marke um 0,1 Sekunden.
Die höchste Einzelpunktzahl gelang Christian Wittenbrink mit 794 Punkten über 100 Meter Rücken in 56,73 Sekunden. Er steuerte mit 3705 Punkten die meisten zum Gesamtergebnis bei. Mit 3626 Punkten war die Ausbeute von Mirko Ewald annähernd so groß. Stark war seine erneute Verbesserung über 100 Meter Brust auf 1:04,67 Minuten.
Zufrieden konnte Trainer Stephan Wittky auch mit Lars Klaphecke, David Mossakowski, Jonas Müller, Jan Dombrowski und Peter Olinewitsch sein, die mit ihren Leistungen gezeigt haben, dass der Weg für den Gelsenkirchener Schwimmsport weiter nach oben führt.
Dieser Trend zeichnet sich gleichermaßen im Damenteam ab. 3634 Punkte erschwamm Mariella Ewald bei ihren Starts, bei denen die Rückenstrecken über 50 und 100 Meter die meisten Punkte einbrachten. Der frisch gebackenen Sportlerin des Jahres Stella Neuhaus wurden 3171 Punkte für ihre Leistungen gutgeschrieben. Mit 2:25,50 Minuten gelang ihr eine ausgezeichnete Bestzeit über 200 Meter Lagen.
Ihr Trainer Heiko Fikenzer hatte auch bei seinen weiteren Schützlingen Annalena Felker und Julia Koch allen Grund zur Freude. „Ganz starke Zeiten“, kommentierte er die Leistungen von Felker über 50 und 100 Meter Brust (33,48 Sekunden/ 1:11,98 Minuten) und Koch über 100 Meter Freistil in 1:00,59 Minuten. Judith Hermeler unterbot ihren persönlichen Rekord über 50 Meter Brust in 34,20 Sekunden. Auch Lisa Romahn, Lara Schmalenstroer, Kim Illmer und Alicia Büscher zeigten eindrucksvoll, wie wichtig ihr Einsatz für die Mannschaft war.
„Die Mischung im Team stimmt“, verspricht sich Stephan Wittky weitere Erfolge in der Zukunft. „Wenn alle weiter mitziehen und die Rahmenbedingungen stimmen, schaffen wir es vielleicht in naher Zukunft auch mal, ans Tor der ersten Liga anzuklopfen.“
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