Beim FC Schalke 04 gehört jetzt alles auf den Prüfstand

Es ist erschreckend, dass sich so vieles wiederholt. Erst vor zwei Wochen in Mainz: unkonzentrierte Spieler, die zu wenig Kampfgeist zeigten; wütende Fans, die den Spielern Gehässigkeiten entgegen schleuderten; erschrockene Verantwortliche, die in ihrer Hilflosigkeit nach Erklärungen fahndeten und mit Konsequenzen drohten. Danach fuhr Schalke zur Strafe ins Trainingslager.

Und was haben die Spieler des FC Schalke 04 daraus gelernt? Schon beim glücklichen Sieg gegen den VfB Stuttgart hätten sie daheim verloren, wenn die Schwaben so schlau gewesen wären, konsequent das dritte Tor nachzulegen. Durch eine gute Schlussphase und zwei Treffer kaschierten die Schalker ihre nach wie vor offenkundigen Probleme.

Nach der Blamage am Sonntag in Köln aber gibt es keine Ausreden mehr. Weil es ja wohl auch keine Maßnahmen mehr gibt, die wirken würden - es ist doch schon alles probiert worden.

Eine Schalker Mannschaft, die sich weigert zu kämpfen: Das ist eine Schande, ein Fiasko, ein Offenbarungseid. Nach dem Saisonschluss gehört auf Schalke jetzt wirklich alles auf den Prüfstand. Die Arbeit jedes einzelnen Spielers, aber auch die Arbeit von Trainer Roberto Di Matteo und von Manager Horst Heldt.

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