Auch kein Trainer für ein Wunder

Das war’s dann wohl mit der Champions League: Würde Schalke jetzt noch acht Punkte auf Bayer Leverkusen aufholen, käme das einem kleinen Fußball-Wunder gleich. Aber erstens ist die Bundesliga-Spitze mittlerweile berechenbar (um nicht zu sagen: langweilig) geworden und bietet keinen Raum für solche Kapriolen. Und zweitens hat auch Roberto Di Matteo schon gezeigt, dass er sicher kein Wunder-Trainer ist.

32 Punkte aus den unter dem Italiener absolvierten 20 Bundesliga-Spielen sind nicht mehr als ordentlich (1,6 im Schnitt). 13 Punkte aus zehn Rückrunden-Spielen indes sind schwach – Tendenz fallend. Natürlich spricht es keiner aus, aber auch Schalke wird sich mehr Erfolg von dem Trainerwechsel versprochen haben – sonst hätte man die Saison mit Jens Keller zu Ende spielen können.

Jetzt muss Di Matteo wenigstens den Platz in der Europa League sicher ins Ziel bringen. Alles andere wäre ein GAU – nicht nur für Schalke, sondern auch für den Trainer.