Angst vorm Super-Fußballkreis
26.12.2011 | 16:55 Uhr 2011-12-26T16:55:00+0100Gelsenkirchen.Der Widerstand gegen die vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) geplante Kreisstrukturreform wächst. Auch im Fußballkreis Gelsenkirchen, und dort insbesondere bei den Gladbecker und Kirchhellener Klubs, die nach den Vorstellungen des FLVW entsprechend ihrer kommunalen Zugehörigkeit zu anderen Fußballkreisen wechseln sollen. Die WAZ erkundigte sich bei Manfred Wichmann, dem Vorsitzenden des Fußballkreises Gelsenkirchen, über den aktuellen Stand in dieser Angelegenheit.
Nicht nur im Sauerland, sondern auch im Ruhrgebiet, insbesondere in Gelsenkirchen, sind Kreise und Vereine nicht begeistert von den Reformplänen des FLVW. Gibt es eine neue Entwicklung in dieser Sache?
Wichmann: Ja, die gibt es. Die Ständige Konferenz des FLVW hat am Samstag vor Weihnachten entschieden, die Kreisstrukturreform zu vertagen. Sie soll erst zur Saison 2016/17 und nicht bereits zur Saison 2013/14 greifen.
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