Als Señor Raúl den Ralle narrte

Gelsenkirchen..  Was war das damals ein Geniestreich des Schalker Publikumslieblings Raúl. 2011, Schalke empfing Eintracht Frankfurt, das Tor der Hessen hütete ein gewisser Ralf Fährmann. Es lief die letzte Spielminute der ersten Halbzeit, es stand 0:0. Ralf Fährmann wollte den Ball gerade abschlagen, als sich Raúl von hinten anschlich und dem Keeper den Ball abluchste. Fährmann war so überrascht, dass er Raúl von den Beinen holte. Elfmeter und nur Gelb für Fährmann – Glück im Unglück. Jose Manuel Jurado traf zum 1:0.

Es sollte nicht die letzte spektakuläre Szene dieses Spiels bleiben. Als Giorgios Tzavellas nach 70 Minuten ausglich, tat er das aus 73 Metern. Das Schalker Tor hütete vor vier Jahren noch ein gewisser Manuel Neuer. Glück für Schalke, dass Angelos Charisteas noch den Siegtreffer erzielte.

Natürlich erinnert sich Schalkes Nummer eins von heute, Ralf Fährmann, noch genau an das Spiel. Auf die Frage, ob dieses Gegentor sein dickstes Ei war, antwortet Ralle: „Ja, das könnte schon das Ding damals mit Frankfurt gegen Schalke gewesen sein, als Raúl mir den Ball vom Fuß gespitzelt hat. Diese Szene wird mich die ganze Karriere lang begleiten.“