Adler Feldmark bleibt ohne Chance

Gladbeck..  Als letzte Mannschaft hat der SV Zweckel das Viertelfinale im DFB-Pokal auf Kreisebene erfolgreich überstanden. Der Oberligist fertigte Adler Feldmark aus der Kreisliga B mit 7:0 ab und muss im Halbfinale beim Bezirksliga-Spitzenreiter Viktoria Resse antreten. Im anderen Halbfinale stehen sich der SC Hassel und der BV Rentfort gegenüber.

Die Hoffnung von Adlers Trainer Sven Talhorst, möglichst lange ohne Gegentor zu blieben, erfüllte sich nicht. Bereits nach drei Minuten klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Feldmarks Schlussmann Marcel Maternus. Seyit Ersoy hatte für die vom Abstieg aus der Oberliga bedrohten Zweckeler zum 1:0 getroffen. Elvis Salja erhöhte auf 2:0 (7.) und Lukas Tomanek baute den Vorsprung bis zur Pause mit zwei Toren auf 4:0 aus (14., 38.). „Da wussten wir bereits, wohin die Reise geht“, bekannte Sven Talhorst. „Die Zweckeler haben ein deutlich höheres Tempo gespielt als wir es in der Kreisliga B gewohnt sind. Der Druck war einfach zu stark.“

Der Rückstand hätte zu diesem Zeitpunkt noch klarer sein können. Marcel Maternus vereitelte Schlimmeres, indem er einen von Pascal Klimmek verursachten Foulelfmeter parierte (25.). Nach der Pause musste er jedoch drei weitere Male hinter sich greifen. Elvis Salja traf mit seinem zweiten Treffer zum 5:0 (56.). Für die Schlussakkorde sorgte der eingewechselte Marcel Titz, der zum 6:0 und zum 7:0 einnetzte (78., 80.).

„Wir haben völlig verdient verloren, auch in dieser Höhe“, resümierte Sven Talhorst. „Es war ein deutlicher Klassenunterschied zu erkennen.“ Sein Team kam ab und zu mal über die Mittellinie, aber zwingende Tormöglichkeiten gab es für Adler nicht zu notieren. Zweckels Torhüter David Kulina hätte den Abend auch anderweitig verbringen können, ohne dass sich das für den Gastgeber negativ ausgewirkt hätte. „Für uns war das eine gute Trainings-Einheit und ein guter Lernprozess“, fügte der Adler-Coach hinzu. „Die Jungs sind natürlich sehr enttäuscht, aber wenn sie alles realisiert haben, werden sie zufrieden sein, dass wir es als unterklassige Mannschaft so weit gebracht haben. Die Pokal-Saison war für Adler Feldmark jedenfalls ein voller Erfolg.“