Zwei Viertel reichen Frintrop nicht

In der Regionalliga verlieren die Basketballer von DJK Adler Union Frintrop mit 76:85 ihr Heimspiel gegen BG Hagen.Auf dem Foto: Nikola Jovanovic (Adler) gegen Moritz Krume (Hagen).
In der Regionalliga verlieren die Basketballer von DJK Adler Union Frintrop mit 76:85 ihr Heimspiel gegen BG Hagen.Auf dem Foto: Nikola Jovanovic (Adler) gegen Moritz Krume (Hagen).
Foto: Michael Gohl
Was wir bereits wissen
Am Ende müssen die Adler beim 76:85 daheim gegen Hagen die Überlegenheit des Spitzenreiters anerkennen. Nächste Chance in Bonn.

Adler Union Frintrop - BG Hagen 76:85 (33:40). Und wieder wurde es nichts mit einem Sieg für die DJK in der Ersten Regionalliga. Etwas dagegen hatte diesmal die BG aus Hagen, die als Tabellenerster angereist war und zuvor den Topfavoriten aus Münster bezwingen konnte. Dementsprechend intensiv und selbstbewusst gingen die Hagener zu Werke und ließen den Adlern bereits früh im Spiel wissen, dass es heute extrem schwer werden würde, zu gewinnen. So endete das erste Viertel aufgrund von zahlreichen Ballverlusten und Fehlwürfen 13:25 für Hagen und man konnte erahnen, dass Hagen die Kontrolle über das Spiel nicht verlieren würde.

Aber Frintrop zeigte im zweiten Viertel Moral und kämpfte sich Stück für Stück heran (33:37, 19. Minute). Dass Hagen per Dreier durch Nedzinskas dann doch noch auf sieben Zähler Differenz erhöhen konnte, lag auch an deren individueller Klasse, die sich im späteren Verlauf noch weiter zeigen sollte.

Nach der Pause kam der Gastgeber deutlich fokussierter heraus und übernahm mehr und mehr die Kontrolle über das Spielgeschehen. Es wurde konsequenter verteidigt und Hagen bekam nicht mehr die freien Würfe aus der ersten Halbzeit. Dabei stand allein Spielertrainer Rathjen 17 Mal an der Linie, wovon er 13 Treffer verbuchen konnte. Auch Dijon Smith punktete nun unter dem Korb, er angelte sich zudem noch elf Rebounds. Als dritte Triebfeder warf Kevin Kern alles in die Verteidigung, was er hatte und kümmerte sich dabei größtenteils um deren Amerikaner Crawford, der dennoch am Ende auf insgesamt 28 Punkte kommen sollte. Dennoch gewann man das dritte Viertel mit 58:57 und es war auf einmal ein offenes Spiel.

Nach einem erneuten Foul und zwei erfolgreichen Freiwürfen für die DJK führte man zu Beginn des vierten Viertels mit drei Punkten, die allerdings nur zwei Minuten hielt. Danach ließ man in der Defensive deutlich nach und gestattete den Gästen durch unnötige und auch laienhafte Fouls etliche Freiwürfe und einfache Korbleger, die eiskalt bestraft wurden.

So bleibt den Frintropern lediglich die Erkenntnis, dass man zwar zwei Viertel gegen einen starken Gegner gewinnen konnte, dass dennoch jeder Einbruch und jede Unkonzentriertheit ein Spiel entscheiden kann.

DJK: Kopietz (4), Jahn, Schröder (9), Jovanovic (3), Smith (23), Bartels (6), Horstmann (4), Klöß (4), Kern (6), Rathjen (17).