Zusammenhalt bei der SGS U17 ist „absolut top“

SGS U17-Trainer Petja Kaslack.
SGS U17-Trainer Petja Kaslack.
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Was wir bereits wissen
Die B-Juniorinnen der SGS Essen befinden sich noch mitten in der Winterpause. Erst am 28. Februar starten sie mit einem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach in der Rückrunde U17-Bundesliga. Für diese haben sie sich einiges vorgenommen, denn die Hinrunde verlief nicht ganz so positiv wie erhofft.

Die B-Juniorinnen der SGS Essen befinden sich noch mitten in der Winterpause. Erst am 28. Februar starten sie mit einem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach in der Rückrunde U17-Bundesliga. Für diese haben sie sich einiges vorgenommen, denn die Hinrunde verlief nicht ganz so positiv wie erhofft. Der Staffelmeister des Vorjahres hat auswärts zwar noch nicht verloren, liegt nach der Hälfte der Saison aber mit satten und vermutlich uneinholbaren 13 Punkten hinter Spitzenreiter FSV Gütersloh nur auf Rang vier der Tabelle. Allerdings hat die SGS im Gegensatz zur Konkurrenz noch ein Nachholspiel in der Hinterhand und würde im Falle eines Sieges auf Platz zwei springen – was tabellarisch das erklärte Ziel für die verbliebenden Partien ist.

„Der Tabellenplatz spiegelt das Geleistete nur unzureichend wider“, findet Trainer Petja Kaslack, der von einem „sehr interessanten und spannenden Jahr“ spricht und seinen Akteurinnen taktisch, spielerisch und persönlich eine „klar positive Entwicklung bescheinigt“. Da von der Meisterelf des Vorjahres gerade mal vier Spielerinnen erhalten geblieben sind, sei es zudem auch schwierig, Vergleiche zwischen beiden Teams zu ziehen. Auffällig war jedoch, dass dem Nachwuchs in manch entscheidender Phase die notwendige mentale Stärke fehlte. So wurden teils auch unglücklich schon sicher geglaubte Punkte noch abgegeben. „Das ist eigentlich ziemlich paradox“, findet Kaslack, denn der Zusammenhalt im Team sei „absolut top“ und gerade für den Juniorinnen-Bereich „etwas ganz Besonderes“, was doch eigentlich zu einer gewissen Sicherheit verhelfen müsste.

Genau das erhofft sich Kaslack auch von Michelle Feliszowski, die nach einem Kreuzbandriss wieder ins Team zurückdrängt und ein gefühlter Neuzugang im 23-köpfigen Kader ist. Der Trainer ist jedenfalls guter Dinge, dass zum einen die Entwicklung weiter vorangetrieben und andererseits noch Platz zwei erreicht werden kann. Mehr ist in dieser Spielzeit wohl nicht drin: „Gütersloh ist mit seinen Möglichkeiten diesmal einfach besser aufgestellt.“