Winfried Huttrop darf weiter hoffen

SG Tura Altendorf – HSV Dümpten 19:34 (12:16). Der Tabellenführer revanchierte sich eindrucksvoll für seine einzige Niederlage beim sensationellen 23:29 gegen die Altendorfer im Hinspiel.

Die Gastgeber begannen nervös, lagen schnell 0:4 zurück, gingen dann aber mit 6:5 in Führung und erzwangen zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. „Zum Ende der ersten Halbzeit sind wir mental eingebrochen und haben in drei schrecklichen Minuten das Spiel abgeschenkt“, so Trainer Ingo Breddemann, der in Durchgang zwei eine „beschämende Körpersprache“ bei seiner Mannschaft diagnostizierte.

Tore SG: Ende, Lutz (je 5), Wanner (3), Vandamme, Leick (je 2), Vetter, Werner.

ETB – HSG Velbert/Heiligenhaus 29:31 (14:15). „Gegen den Tabellenzweiten mussten wir uns nach strittigen Schiedsrichterentscheidungen knapp geschlagen geben. Eine tolle Moral und ein großer Kampf ließen uns noch bis zum 25:25 vom Sieg träumen“, war Trainer Michael Köberle enttäuscht.

Tore ETB: Ramming (13), Fuchs (9), Fiederling (3), Kuth (2), Gerrissen, Kölbel.

TV Cronenberg – SG Überruhr II 29:18 (18:11). Mit dem Überruhrer Abstieg ist die erste Entscheidung in der Gruppe 4 gefallen. Die Cronenberger sind aufgrund des Huttroper Erfolges aber noch nicht in Sicherheit. Pascale Siepmann hielt die Gäste mit seinen Toren bis zum 7:7 im Spiel. „Danach haben wir das Tempo enorm erhöht, uns auf 18:11 abgesetzt und mit dem 24:12 für die Entscheidung gesorgt“, so TVC-Trainer Oliver Wysk.

Tore Cronenberg: Einig (10), Orlea (5), Kullik, Koepp, Schäfer, Kapitzke (je 3), Jung (2); SGÜ: Siepmann (7), Jatzkowski (4), Schamberg (3), Losacker (2), Thomas und Kürten

MTG Horst – HSG Gerresheim 04 28:20 (14:11). Mit dem zweiten überraschenden Sieg in Folge hat die MTG die frustrierende Niederlagenserie vergessen. Trainer Thomas Humpert sah eine „geschlossene Mannschaftsleistung und einen überragenden Torwart Marwin Mollenkott, der drei von vier Siebenmetern hielt. Die Horster setzten sich in den letzten zehn Minuten auf 24:20 ab. Ein Sonderlob gab es noch für Tim Koenemann und Ivo Syperek.

Tore MTG: Koenemann (11), Syperek (7), Götte, Heiming (je 3), Delsing, Ebbinghaus, Hagedorn, Hegemann.

Kettwig 70 II – DJK Winfried Huttrop 29:33 (21:16). Huttrop kämpft mit dem zweiten Sieg in Serie weiter um den Klassenerhalt. Nach ausgeglichenen 20 Minuten stellten die Gäste die Abwehrarbeit ein. Die Folge war ein deutlicher Pausenrückstand. Nach dem Wiederbeginn erwachte der Kampfgeist des Tabellenvorletzten. Gestützt auf eine sichere Abwehr und einen herausragenden Torwart Martin Linke glich Huttrop zum 22:22 aus, ging erstmals in der 43. Minute in Führung und baute den Vorsprung über 28:26 entscheidend auf 31:26 weiter aus.