Weg Richtung Tabellenmittelfeld abgewendet
20.02.2012 | 18:03 Uhr 2012-02-20T18:03:00+0100
Handball-Zweitligist Tusem hat durch den 31:29-Erfolg über die HG Saarlouis seinen Platz im Spitzenquartett der Liga gefestigt. Der nach den Auswärtsniederlagen drohende Weg Richtung Tabellenmittelfeld wurde abgewendet. Und wieder einmal wurde Tusem-Trainer Maik Handschke bestätigt, der stets auf die Ausgeglichenheit der Liga verweist, in der „man nichts geschenkt bekommt“.
Handball-Zweitligist Tusem hat durch den 31:29-Erfolg über die HG Saarlouis seinen Platz im Spitzenquartett der Liga gefestigt. Der nach den Auswärtsniederlagen drohende Weg Richtung Tabellenmittelfeld wurde abgewendet. Und wieder einmal wurde Tusem-Trainer Maik Handschke bestätigt, der stets auf die Ausgeglichenheit der Liga verweist, in der „man nichts geschenkt bekommt“.
Auf Geschenke waren die Essener letztlich aber auch nicht angewiesen, um trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands das Feld am Hallo zum achten Mal als Sieger zu verlassen. Die Essener zogen sich – angeführt von Philipp Pöter, der seine sechs Treffer allesamt im zweiten Durchgang erzielte – dank der größten Tusem-Tugend, des kämpferischen Einsatzes, selbst aus der bedrohlichen Lage. Das honorierten die Zuschauer. 2623 Fans stärkten dem Tusem den Rücken und waren begeistert. Die bisherige Zuschauer-Bestmarke – 2213 gegen den ThSV Eisenach – wurde deutlich übertroffen. „Zuhause ist es natürlich etwas einfacher zurückzukommen“, wusste auch Maik Handschke um die Bedeutung des „achten Mannes“.
Am kommenden Sonntag (17 Uhr) gastiert der Tusem bei TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Die Pfälzer sind Sechzehnter und liegen nur einen Rang vor dem ersten Abstiegsplatz – und zehn Punkte hinter dem Tusem. Das sind aber nur scheinbar zwei verschiedene Zweitliga-Welten. Auch in Friesenheim kann der Tusem nicht auf Geschenke hoffen. Und wird es auch nicht.
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