VV Humann will auch gegen Bitterfeld überraschen

Der Punktgewinn beim 2:3 gegen Spitzenreiter TSG Solingen hat die Stimmung beim Zweitliga-Schlusslicht VV Humann deutlich verbessert: „Wir glauben daran, die Klasse halten zu können“, so VVH-Trainer Jens Bräkling kämpferisch. „Es sind noch viele Punkte zu vergeben.“

Die Aufgabe an diesem Sonntag ist allerdings ähnlich schwierig: Um 16 Uhr gastiert der VC Bitterfeld-Wolfen an der Wolfskuhle, damit stellt sich das nächste Top-Team der Liga in Essen vor. Für Bräkling zunächst einmal kein Nachteil: „Die Jungs können gegen so einen Gegner befreit aufspielen. Wir wollen Bitterfeld ärgern, Spaß haben. Dann kommt eine gute Leistung von ganz alleine und vielleicht können wir ja wieder überraschen.“ In Solingen funktionierte diese Herangehensweise außerordentlich gut, gegen die TSG bewiesen die Humänner zudem große Moral: Nach zwei verlorenen Sätzen feierten die Essener ein kaum für möglich gehaltenes Comeback. Doch Jens Bräkling weiß auch, dass Punkte gegen die Top-Favoriten kaum etwas wert sind, wenn es das Team nicht schafft, gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt zu punkten. Diesem Druck muss der VVH standhalten können. Eine Aufgabe, die an diesem Sonntag freilich nicht an Humann gestellt wird.

Christoph Bielecki fällt aus

Gegen den VC Bitterfeld-Wolfen kann Christoph Bielecki (Knie) nicht mitwirken, Jan Holthausen und Nils Kaelberlah kehren nach überstandener Erkrankung zurück. „Beide sind noch nicht richtig fit, aber wir haben somit wieder einpaar Alternativen mehr“, findet Humann-Coach Jens Bräkling.