VV Humann: Tiebreak-Tragik
12.02.2012 | 20:53 Uhr 2012-02-12T20:53:00+0100
VV Humann -
Lüneburg2:3
Sätze: 25:21, 22:25, 26:28, 27:25, 7:15.
Humann: Karbach, Wojtzcak, Krause, Bielecki, Kuhlmann, Jentsch, Lemke, Wiesche, Hußmann, Holthausen, Quecke, Ketelsen.
Spieldauer: 127 Minuten.
Zuschauer: 100.
Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann schnupperten beim Vergleich mit Spitzenreiter SVG Lüneburg lange an der Sensation. Doch obwohl sich am Ende der Favorit im Tiebreak durchsetzte, hielt sich die Enttäuschung auf Essener Seite in überschaubaren Grenzen.
„Natürlich hätten uns die zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gut zu Gesicht gestanden, aber wir haben gegen den Tabellenführer mehr erreicht, als wir uns ausgerechnet hatten“, begründete VVH-Coach Ingo Neupert die gute Laune im Lager der Humänner.
Auch ohne Kapitän und Zuspieler Jens Bräkling, der grippekrank fehlte, holten sich die Humänner den ersten Satz mit 25:21. Nachwuchs-Mann Christoph Bielecki zog geschickt die Strippen, und schon diese Satzeroberung bedeutete einen schönen Erfolg für den VVH.
„Wir haben den Ausfall von Jens wirklich toll kompensiert und aus einer guten Abwehr heraus agiert. Nicht ganz so wirkungsvoll wie erhofft waren unsere Aufschläge, so dass wir hier vielleicht die paar Prozent liegen gelassen haben, die uns letztlich fehlten“, kommentierte Ingo Neupert.
Zwar gaben die Humänner die Sätze zwei und drei mit 22:25 und 26:28 denkbar knapp ab, allerdings hatten sie stets ihre Möglichkeiten. Diese nutzten sie dann im vierten Abschnitt, als sie beim 27:25 zum 2:2 ausglichen. Doch im anschließenden Tie-Break mussten die Essener ihre Hoffnung auf einen Coup gegen den Klassenprimus recht schnell begraben.
„Es ist zwar ärgerlich, im Tiebreak zu verlieren, aber am Ende hat sich gezeigt, dass Lüneburg insgesamt über mehr Qualität verfügt als wir. Dennoch sind wir auf einem guten Weg und haben unseren Aufwärtstrend trotz der Niederlage weiter fortgesetzt“, befand Ingo Neupert.
Und in Punkte ummünzen wollen die Humänner ihre jüngsten Leistungssteigerungen wieder am kommenden Wochenende. Am Sonntag (16 Uhr) sind sie zu Gast bei der VSG Ammerland. Und mit einem Erfolg beim Tabellenachten könnten die Essener die Abstiegsplätze sogar wieder verlassen.
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