VSV taumelt dem Abstieg entgegen

SV Schonnebeck – VfB Speldorf 2:0 (1:0). Schonnebeck feierte einen enorm wichtigen Sieg über die Mülheimer, die dem Spitzenreiter alles abverlangten. „Es war ein unglaublich intensives Spiel“, schnaufte Trainer Dirk Tönnies durch. Das war es schon in Rhede gewesen, noch am vergangenen Sonntag hatte sich die SVS nach einem 0:1-Rückstand mit einem 1:1 zufrieden geben müssen. Gegen Speldorf nun kämpfte sich Schonnebeck zum Sieg. „Wir haben sehr viel investiert, die Tatsache, dass wir in Führung gegangen sind, hat uns sicher in die Karten gespielt“, so Tönnies. Am nächsten Spieltag (11. April) kommt es nun zum Duell mit Verfolger FSV, die Duisburger komplettieren die aktuelle Runde erst an diesem Montag mit der Partie gegen Wesel-Lackhausen.

Tore: 1:0 Cinar (34.), 2:0 Cinar (78.).

Spvgg. Sterkrade-Nord – ESC Rellinghausen 3:1 (1:1). Rellinghausen musste sich den erwartet kampfstarken Gastgebern geschlagen geben, „weil wir nicht Fußball gespielt haben, sondern uns auf das Spiel des Gegners eingelassen haben“, ärgerte sich Trainer Karl Weiß. „Wir sind dann einfach niedergekämpft worden.“ Besonders ärgerlich: Sterkrade erzielte alle drei Tore nach Eckbällen. „Wir wussten, dass Sterkrade die Lufthoheit hat, aber das sollte natürlich nicht passieren.“ Weil Rellinghausen seinerseits gute Möglichkeiten schon in der ersten Halbzeit ungenutzt ließ, „dürfen wir uns dann auch nicht beklagen“.

Tore: 1:0 Biegierz (25.), 1:1 Teixeira-Gingado (37.), 2:1 Charlier (54.), 3:1 Biegierz (62.). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Winkel (89., ESC) wegen groben Foulspiels.

Arminia Klosterhardt – SV Burgaltendorf 2:0 (0:0). „Fußball war unter diesen Bedingungen nicht möglich“, bilanzierte SVA-Trainer Jörg Oswald nach dem Spiel. Der Regen hatte das Duell zu einer Rutschpartie verkommen lassen. Bedingungen, denen beide Mannschaften ausgeliefert waren, das sah auch Oswald so. „Wir haben den einen Fehler zu viel gemacht.“ Damit meinte er explizit nicht das Eigentor von Thimo Sous, der Klosterhardt die Führung ermöglichte. „Geht er nicht an den Ball, schiebt der Gegenspieler die Kugel ins leere Tor“, so Oswald. Der Ballverlust zuvor sei da entscheidender gewesen. „Das Wetter war Mist, der Platz war Mist, da sagt man sich: Irgendwie einen Punkt mitnehmen. Das ist uns leider nicht gelungen.“

Tore: 1:0 Sous (62., Eigentor), 2:0 Pfeifer (79.).

Vogelheimer SV – VfB Bottrop 1:5 (1:2). Sascha Hense hat das Thema Landesliga zu den Akten gelegt, „das hat sich erledigt“, so der Coach tief enttäuscht. „Bottrop wollte den Sieg mehr, das hat gereicht gegen uns. Von meiner Mannschaft war das gar nichts, indiskutabel.“ Damit meinte Sascha Hense vor allem den zweiten Durchgang, in dem seine Vogelheimer nach einem unglücklichen Pausenrückstand keine Gegenwehr mehr leisteten. Für die Krönung sorgte Marc Grobri, der in der 78. Minute beim Stand von 1:3 wegen Nachtretens die Rote Karte sah. Bottrop nutzte den Platz und machte das Debakel perfekt.

Tore: 0:1 Zoranovic (34.), 1:1 Trappe (35.), 1:2 Späth (45.), 1:3 Späth (54.), 1:4 Akkaya (86.), 1:5 Akkaya (90.). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Grobri (86., Vogelheim) wegen Nachtretens.