Von Freispruch bis zu zwei Jahren

Die Dopingfälle im Fußball sind vielschichtig und schwer miteinander zu vergleichen, entsprechend unterschiedlich fielen in der Vergangenheit auch die Urteile aus.

Mikael Poté war im Frühjahr letzten Jahres beim damaligen Zweitligisten Dynamo Dresden positiv getestet worden. Er leidet seit seiner Kindheit an Asthma und hatte bei der Dopingkontrolle die Verwendung eines Asthma-Sprays ordnungsgemäß angegeben. Am Spieltag hatte er sich aber aufgrund starker allergischer Probleme offensichtlich zu viele Sprühstöße verabreicht, so dass die in der Dopingprobe bestimmte Konzentration über dem erlaubten Grenzwert war. Das DFB-Sportgericht sah aber in der Substanz nicht den klassischen Wirkstoff zur Steigerung von Kraft- und Ausdauerleistung und beließ es bei einer Verwarnung des Spielers.

Ganz anders gestaltete sich der Fall Joseph Mensah vom Regionalligisten 1. FC Schweinfurt. Beim Ghanaer waren im September 2014 Spuren von Amphetamin in der Dopingprobe gefunden worden. Nun fällte das Sportgericht des Bayerischen Fußball-Verbandes das Urteil: Sperre bis Oktober 2016 und drei Punkte futsch!