Vogelheimer SV freut sich auf Rot-Weiss
06.01.2012 | 19:52 Uhr 2012-01-06T19:52:00+0100
Essen. Nachdem der RWE-Test gegen Arminia Bielefeld abgesagt werden musste, ist das Vorbereitungsspiel beim Vogelheimer SV am Samstag um 15 Uhr der erste offizielle Auftritt von RWE in diesem Jahr. Seit Dienstag ist der Regionalligist wieder am Ball.
Der Vogelheimer SV freut sich seit Tagen auf das heutige Vorbereitungsspiel gegen die Rot-Weißen (15 Uhr, Lichtenhorst). Der Fußball-Landesligist hat ja auch nicht alle Tage den prominenten Nachbarn zu Gast. „Über das Ergebnis wollen wir gar nicht reden“, sagt VSV-Pressesprecher Detlef Schliffke. „Das ist sowieso zweitrangig. Wir wollen den Zuschauern ein schönes Spiel bieten.“ Und der Gastgeber hofft auf eine gute Kulisse. So um die 300 bis 400 Zuschauer. Denn nachdem das für Freitagabend terminierte Testspiel der Rot-Weißen gegen Arminia Bielefeld abgesagt werden musste , ist es nun der erste offizielle Auftritt von RWE im neuen Jahr. Eintritt: 5 Euro, Jugendliche und Frauen frei.
Seit Dienstag ist der Regionalligist von der Hafenstraße wieder am Ball und natürlich hätte Trainer Waldemar Wrobel auch gern gegen den Drittligisten Bielefeld geprobt. Die Vorbereitungszeit bis zum ersten Punktspiel (21.Januar bei Mainz 05 II) ist kurz, da möchte man jede Gelegenheit nutzen, um im Wettkampf gegen einen höherklassigen Gegner Erkenntnisse zu sammeln. Aber Wrobel bleibt wie gewohnt pragmatisch: „Wir können es nicht ändern. Und das Problem mit dem Wetter haben die Anderen auch.“
Im Trainingsalltag muss RWE derzeit improvisieren und an die Seumannstraße umziehen, wo es einen Kunstrasen gibt. Wrobel klingt keineswegs unzufrieden: „Die Jungs machen einen guten Eindruck.“ In der Winterpause hatte der RWE-Trainer noch einmal ausgiebig die Video-Aufzeichnungen von den Auftritten seiner Mannschaft studiert. Die Erkenntnisse bestimmen die künftige Arbeit. „Wir müssen an der Ordnung innerhalb der gesamten Mannschaft arbeiten, damit wir künftig noch kompakter stehen.“ Die Geschlossenheit war schließlich schon zu NRW-Liga-Zeiten ein großes Plus dieses Teams.
Ein "Knipser" wäre gern gesehen
Vermutlich wird auch die Offensive ein Trainingsschwerpunkt sein, das Erarbeiten der Torchancen und deren konsequentere Verwertung. Es gibt einiges zu tun. „Wir machen einen Schritt nach dem anderen“, sagt Wrobel lapidar.
Mit dem Thema „Verstärkung in der Winterpause“ müssen sich die Rot-Weißen ebenfalls auseinandersetzen. Vor allem aber deshalb, weil es im Umfeld ständig Nachfragen gibt. Vor allem ein sogenannter „Knipser“ wäre gern gesehen. Wahrscheinlich auch von den Verantwortlichen ander Hafenstraße. Doch die bleiben entspannt. „Wir halten die Auge ständig auf“, sagt Wrobel. Und wenn tatsächlich noch ein Spieler käme, sei es garantiert nur eine Verpflichtung mit Perspektive, eine Verstärkung, die in der kommenden Saison weiterhilft.
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