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US-Profi macht am Ende den Unterschied aus

14.11.2012 | 00:08 Uhr
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BG Bonn-MTuS -
ETB II 79:70 (35:31)

Viertel: 18:16, 17:15, 18:15, 26:24.

ETB: Massing (20), Doll (15), Steilmann (11), Cox (8), Lopez (8), Kern (8), Gebhardt, Maselkowski, Stadtmann.

Die Vorzeichen für das Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn waren schlecht. Die ETB-Stammkräfte Andre Schröder, Max Fischer und Philipp Kostusiak fielen aus. Die verletzten Jugendspieler Simon Hunneman und Fabian Dörnemann konnten nicht nachrücken. So machte sich der ETB-Tross zu neunt auf den Weg.

Wieder einmal starteten die Schwarz-Weißen konzentriert, setzten die taktischen Vorgaben gut um – und im Angriff mehr Akzente als zuletzt. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, mit einem knappen Pausenrückstand (35:31) ging es in die Kabine. Die ETB-Coaches ermunterten ihr Team, in den zweiten 20 Minuten noch konsequenter zu verteidigen. Das gelang zunächst, doch dann erhöhten die Bonenr den Druck beim Offensivrebound, wo der ETB auf einmal Nachlässigkeiten zeigte. Die Rüttenscheider ließen sich aber nicht abschütteln, lagen zu Beginn des letzten Viertels nur 51:55 zurück und schienen das Momentum auf ihrer Seite zu haben.

Dann schlug jedoch aus dem Nichts die Stunde von David Golombiowski, US-Profi-Center des Gegners. Mit 14 Punkten in den letzten acht Minuten brachte er seine Farben endgültig auf die Siegerstraße. Headcoach Thomas Schnell: „Die Mannschaft hat nach der schlechten Leistung heute die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben kämpferisch und spielerisch einen Schritt nach vorn gemacht. Man darf nicht vergessen, dass wir auch heute wieder mit einem Team mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren angetreten sind. Wie in so vielen Spielen zuvor machte am Ende der ausländische Profi des Gegners den Unterschied. Unser Auftrag ist es, junge Spieler zu fördern und davon weichen wir nicht ab, auch wenn ein steiniger Weg ist.“

Co-Trainer Razvan Munteanu bestätigt die Fortschritte: „Es macht Spaß zu sehen, wie unsere Nachwuchsspieler wachsen. Klar ist es frustrierend, zu verlieren, obwohl man immer wieder eine Siegchance hat. Aber auf der anderen Seite sieht man dann einen Spieler wie unseren 17-jährigen Pointguard Ruven Maselkowski, der wichtige Erfahrungen sammelt. Da freut man sich als Trainer über jede gelungene Aktion. Das Gleiche gilt für Max Massing, Mark Gebhardt, Fabian Dörnemann und Simon Hunneman, die wichtige Projekte für uns sind.“

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