Tusems Damen benötigten eine gewisse Anlaufzeit

Tusem Essen -
Schwabhausen 6:3

Doppel:l Balazova/Bollmeier – Yang/Mozler 11:3, 11:4, 11:9, Shi Qi/Yin Na – Bakula/Feierabend 11:7, 3:11, 13:15, 11:9, 8:11. Einzel: Shi Qi – Bakula 11:7, 9:11, 7:11, 8:11, Balazova – Yang 11:3, 11:6, 11:3, Bollmeier – Mozler 11:4, 11:5 11:2, Yin Na – Feierabend 11:5, 11:13, 8:11, 11:8, 8:11, Shi Qi – Yang 14:12, 11:8, 10:12, 11:13, 11:9, Balazova – Bakula 11:4, 11:9, 12:10, Bollmeier – Feierabend 11:4, 11:3, 15:13

Es hat etwas gedauert, ehe der Tusem in Fahrt kam. Aber zum Rückrundenauftakt setzte sich der Zweite der Tischtennis-Bundesliga letztlich doch ungefährdet mit 6:3 gegen den Abstiegskandidaten Schwabhausen durch. Allen voran Barbora Balazova erwischte einen guten Start ins neue Jahr und blieb im Einzel und Doppel ohne Satzverlust. Genau wie Nadine Bollmeier – von der aber ist man das bei Tusem ja fast schon gewohnt.

Ohne Alena Lemmer, dafür aber mit Yin Na war der Tusem angetreten und versprach sich davon gerade im Doppel Vorteile. Schließlich gilt die chinesische Kombination Yin Na/Shi Qi als eingespielt. Doch es setzte eine überraschende Fünfsatzniederlage. Auch im ersten Einzel unterlag die Tusem-Spitzenkraft. Es schien kein guter Tag für sie zu werden, zumal sie im zweiten Einzel Ting Yang gegenüberstand. Gegen Abwehr tut sich die Essenerin bekanntlich schwer.

Balazova hatte es ihrer Teamkollegin allerdings bereits vorgemacht. Im Hinspiel hatte die Slowakin noch knapp verloren, diesmal machte sie mit der Abwehrspielerin kurzen Prozess und gestattete ihr in drei Sätzen insgesamt nur zwölf Punkte. Siege in dieser Deutlichkeit ist man beim Tusem bisher eher von Nadine Bollmeier gewohnt. Shi Qi musste über die volle Distanz gehen und setzte sich dank einer enormen Energieleistung hauchdünn durch.

Es war der Siegpunkt, weil Bollmeier am Nebentisch bereits wieder nahtlos an ihre Hinrunden-Form anknüpfte und im Schnelldurchgang gewann.

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