Tusem wacht zu spät auf

Oberliga: TUSEM Essen 2 - ART Düsseldorf 32:35. Auf dem Foto: Marvin Leisen (TUSEM) gegen Milan Müller (ART).
Oberliga: TUSEM Essen 2 - ART Düsseldorf 32:35. Auf dem Foto: Marvin Leisen (TUSEM) gegen Milan Müller (ART).
Foto: WAZ FotoPool
Oberligist verliert Heimspiel gegen ART Düsseldorf mit 32:35. In der Verbandsliga unterliegt Kettwig trotz guter Leistung gegen Aufderhöhe.

Oberliga

Tore K70:. Tusem II – ART Düsseldorf 32:35 (14:20). Der Tusem hat den Rückrundenstart verpatzt nach zwei Heimsiegen erstmals wieder zu Hause verloren. „Mit dem Auftritt der Mannschaft in der ersten Halbzeit war ich gar nicht zufrieden“, bemängelte Essens Trainer Herbert Stauber die Einstellung. Bis zum 5:6 verlief die Partie ausgeglichen. Danach schlichen sich bei seinem Team immer mehr Konzentrationsmängel ein, die von den Gästen, die einige Nachwuchsspielern aufgeboten hatten, konsequent genutzt wurden. Der vom bundesligaerfahrenen Coach Khalid Khan gut eingestellte Gegner sorgte mit dem 16:11 erstmals für klare Verhältnisse. Beim 22:14 schien die Entscheidung kurz nach dem Wechsel gefallen zu sein. Der deutliche Rückstand hatte den Tusem aber offenbar wach gerüttelt. Er präsentierte sich plötzlich wie umgewandelte, nahm Tempo auf und kämpfte sich auf 26:28 heran. Ein vergebener Siebenmeter und drei vergebene Großchancen von Kreisläufer Sezgin Sayin verhinderten den möglichen Ausgleich.

Tusem: Heissenberg, Wegner; Schlüter (5), L. Ellwanger (2), Leisen (3), Beyer (3), Schroer (3), Hahn (4), Sayin (2), Seidel (3), J. Ellwanger (2), Schetters (2), Ridder (2), Härtler.


Verbandsliga

Kettwig 70 – TSV Aufderhöhe 22:29 (12:14). Im vorletzten Hinrundenspiel standen die Kettwiger nach starken 45 Minuten am Ende doch nur mit leeren Händen. Die Gastgeber erzwangen gegen den Meisterschaftsanwärter und Tabellenzweiten ein Spiel auf Augenhöhe. Allerdings mussten die Kettwiger dabei immer einer knappen Führung der Solinger hinterherlaufen. Beim Stand von 18:19 war alles offen. Die Gäste verstärkten in der letzten Viertelstunde aber den Druck und setzten sich in einem 9:2-Lauf auf 28:19 ab.

Käsler (5), Mühlenhoff, Schwartz (je 4), Simon (3), Brix (2), Bing, Parr, Röckmann, Seidel.

TuS Wermelskirchen – SG Überruhr 31:36 (14:17). „31 Gegentreffer sind zu viel. Lediglich im Angriff konnten wir phasenweise überzeugen“, sagte Überruhrs Co-Trainer Christian Paul. Ab der 15.Minute mussten die Gäste auf Robin Keller verzichten, der nach einem rüden Foul verletzt ausschied. Bis zum 10:11 (20.) hielt die mit nur sieben Feldspielern angetretene Gastgeber kämpferisch gut mit. Über 22:17 und 26:18 setzte sich die SG Überruhr dann entscheidend auf 30:21 (45.) ab. „Man hat uns schon die fehlende Spielpraxis angemerkt. Dennoch haben wir uns trotz der unorthodoxen Spielweise des Gastgebers nicht aus der Ruhe bringen lassen“, sagte Trainer Sebastian Vogel, der allerdings vor allem mit den zwei Punkten zufrieden war.

SGÜ: Lepper (10), Vogt, P. Sieberin (je 5), Gregory, Wrobel (je 4), Birkenstock (2), Hebmüller.

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