Tusem überzeugt beim 29:22-Sieg in Saarlouis

Michael Hegemann (TUSEM). Michael Gohl / FUNKE Foto Services
Michael Hegemann (TUSEM). Michael Gohl / FUNKE Foto Services
Foto: WAZ FotoPool
Als die Schlusssirene in der Stadtgartenhalle ertönte, fiel eine Riesenlast von den Schultern der Tusem-Handballer. Gut gelaufen. Sie hatten gegen einen direkten Konkurrenten mit 29:22 gewonnen und weitere Punkte im Abstiegskampf gesammelt.

Als die Schlusssirene in der Stadtgartenhalle ertönte, fiel eine Riesenlast von den Schultern der Tusem-Handballer. Gut gelaufen. Erschöpft, aber glücklich gratulierten sie sich gegenseitig zu diesem wichtigen Erfolg. Wie heißt es so schön, Siege gegen die direkte Konkurrenz zählen doppelt. Und die Gäste wussten, dass sie mit diesem souveränen Auswärtssieg, es war erst der dritte in der laufenden Spielzeit, dem Klassenerhalt ein erheblich Stück näher gekommen sind.

Wie wichtig diese zwei Zähler für den Tusem sind, zeigte sich spätestens beim Blick auf die Tabelle. Kellerkind Dormagen hat ebenfalls gepunktet, überraschend deutlich mit 29:25 beim Tabellenvierten Nordhorn. Der Tusem wahrte somit seinen Dreipunkte-Vorsprung zum ersten Abstiegsplatz. Und drei Spiele sind es noch. Die Ausgangslage könnte schlechter sein.

Die Spieler von Trainer Mark Dragunski haben es jedenfalls nach wie vor selbst in der Hand, die Klasse zu halten. Am nächsten Samstag spielen sie beim Absteiger TV Hüttenberg, danach kommt Abstiegskandidat Rostock zum Hallo (29.Mai, 19.30 Uhr).

Eine gute Mannschaftsleistung

„Das war eine gute Mannschaftsleistung“, lobte Dragunski. Sie hatten in der dreiwöchigen Pause offenbar gut gearbeitet und einige Abläufe vertieft und automatisiert. Und eine gewisse Lockerheit legten die Essener auch an den Tag. Immer auch ein Zeichen von Stärke, von Selbstbewusstsein. Die Abwehr stand prima, und kurz vor der Pause hatten die Essener einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet. Vor allem Michael Hegemann und Lasse Seidel (je 9 Tore) sowie Dennis Szczesny (5) gingen voran, übernahmen Verantwortung. Als es nach der Pause doch noch einmal eng zu werden drohte, war Keeper Sebastian Bliß auf dem Posten, vereitelte glasklare Chancen und hielt einen Siebenmeter. (22:18/ 49.).

Es war zu Beginn war es noch Duell auf Augenhöhe. Die Führung wechselte, auch Saarlouis führte einmal mit zwei Toren (6:4/11.) Mitte der ersten Hälftet bekam der Tusem die Partie in den Griff, trotz einer Zeitstrafe gegen Michael Hegemann gelang ein 6:1-Lauf zum 14:9 (27.).

Nach Wiederanpfiff konnte Saarlouis noch einmal per Siebenmeter durch Dirk Holzner auf 17:19 (42.) verkürzen. Die Halle tobte, doch Routinier Michael Hegemann legte cool ein Doppelpack nach, sodass die Verhältnisse wieder klar waren.

HG Saarlouis -
Tusem 22:29 (11:14)

Saarlouis: P. Schulz, Jonczyk - Krings 4, Faulenbach 2, Leist, Janiszewski, Spiljak 6, Kessler, Walz 1, Weissgerber 2, Holzner 3/3, M. Schulz, Klyuko 3/1, Riganas 1.

Tusem: Donderis Vegas, Bliß - Ellwanger 1, Schlüter 1, Keller 1, Hegemann 9/1, Seidel 9/3, Lindt, Hornyak 1, Schetters, Szczesny 5, Ridder 1, Trodler 1, Mürköster

Schiedsrichter: Kern/Kuschel

Strafminuten: 6/8. Siebenmeter: 4/5- 4/5

Zuschauer: 1530.

Spielfilm: 3:3 (8.), 6:6 (13.), 8:8 (19.), 9:12 (25.), 10:14 (29.) - 12:16 (33.), 13:18 (36.), 17:19 (42.), 17:21 (44.), 19:27 (55.)21:28 (59.), 22:29 (60.).

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