Tusem überrascht und holt den Titel

Tusem – VfB Frohnhausen 4:3 n.V. (2:2, 1:1). Die Fußballer des Tusem haben die Überraschung perfekt gemacht und sich den Kreispokal im Nordwesten gesichert. Nach einer von Taktik geprägten regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden, in der dramatischen Verlängerung setzte sich der A-Kreisligist schlussendlich mit 4:3 gegen den Bezirksligisten VfB Frohnhausen durch. „Das sind Spiele, an die man sich lange erinnert – und nach denen man besonders feiern kann“, jubelte Tusem-Trainer Kevin Busse.

Lange Gesichter

Lange Gesichter gab es dagegen bei Frohnhausen. Nach dem Aufstieg verspielte der VfB auch den zweiten Titel. „Ich bin trotzdem stolz auf die Mannschaft“, sagte VfB-Coach Issam Said. Dessen Team konnte gegen den taktisch disziplinierten A-Ligisten die namhaft besetzte Offensive zu selten in Szene setzen. Die wenigen Fehler nutzte der Favorit in der regulären Spielzeit eiskalt zur zweimaligen Führung. „Dass wir beide Male zurückgekommen sind, zeigt den Charakter meiner Mannschaft“, lobte Busse.

In der Verlängerung hatte der A-Ligist mehr zuzusetzen. Bereits nach Tobias Emlers Kunstschuss aus spitzem Winkel zum 3:2 (109.) schien der Tusem auf der Siegerstraße zu sein, nach dem Ausgleich durch Louis Smeilus (111.) traf Daniel Hußmann nach einem Eckball aus dem Gewühl zum Sieg (116.). „Amateurhaft“ habe sein Team da verteidigt, ärgerte sich Said. Dem Tusem war’s egal: Der Kreispokalsieg ist der größte Erfolg in der Geschichte der Fußballabteilung.

Tore: 0:1 Kaya (10.), 1:1 Emler (37.), 1:2 Lihs (66.), 2:2 Golz (87.), 3:2 Emler (109.), 3:3 Smeilus (111.), 4:3 Hußmann (116.). Bes. Vork.: Gelb-Rote Karte Lihs (Frohnhausen, 118., Foulspiel/Reklamieren).

Spiel um Platz

Adler Union Frintrop – BF Bergeborbeck 8:0 (3:0). Durch den mühelosen Sieg über den dezimierten A-Kreisligisten ist Frintrop für den Verbandspokal qualifiziert.

Tore: Ibrahim, Lindemann (je 2), Barth, Cinar, Jagalski, Lasonczyk.