Tusem peilt weiterhin Platz zwei an

Shi Qi vom Erstligisten Tusem Essen.
Shi Qi vom Erstligisten Tusem Essen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Zwei Niederlagen in Folge musste der Tusem zuletzt in der Tischtennis-Bundesliga einstecken. Ein ungewohntes Gefühl für die bisher erfolgsverwöhnten Essenerinnen. Es hat sie vorübergehend Platz zwei gekostet. Aber die Vize-Meisterschaft bleibt das erklärte Ziel.

Zwei Niederlagen in Folge musste der Tusem zuletzt in der Tischtennis-Bundesliga einstecken. Ein ungewohntes Gefühl für die bisher erfolgsverwöhnten Essenerinnen. Es hat sie vorübergehend Platz zwei gekostet. Aber die Vize-Meisterschaft bleibt das erklärte Ziel. Dafür aber darf sich der Tusem in der Frühschicht am Sonntag (10.30 Uhr) keinen weiteren Ausrutscher erlauben.

Die beste Nachricht vorweg: Die Essenerinnen reisen in Bestbesetzung an. Spitzenkraft Shi Qi hat ihre Blessur am Handgelenk überwunden und schon wieder trainiert. Ohnehin empfindet Teammanager Klaus Ohm einige jüngste Meldungen als unangemessen. Aus der Richtung der Gastgeberinnen war bezüglich des Tusem zuletzt gar von einer „Trümmertruppe“ die Rede. Grund ist das unvollständige bzw. stark ersatzgeschwächte Team in Busenbach (3:6) und gegen Berlin (2:6). „Auch bei uns ist die Enttäuschung groß. Aber was sollen wir machen, wenn wir zeitgleich drei verletzte Spielerinnen haben?“.

Die Motivation, in Böblingen nun wieder geschlossen aufzutreten, ist s spürbar. „Es wird eine knappe Kiste, aber ich bin zuversichtlich. Unsere Stärke ist die Ausgeglichenheit.“ Die soll sich einmal mehr im unteren Paarkreuz auszahlen. „Wenn Nadine Bollmeier dort aufschlägt, erwarte ich immer zwei Punkte“, meint Ohm. Und da Shi Qi wieder fit ist, steht Bollmeier morgen in der Pflicht. Auch die Chinesin wird sich reinhängen. Für sie wäre die Vize-Meisterschaft ein schöner Abschied. Sie schlägt zu nächsten Saison beim Liga-Rivalen Bad Driburg auf.