Tusem II auch diesmal der Favorit

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Mit dem Viertelfinale tritt der Pokal des Handballkreises Essen für die Damen und Herren in die entscheidende Phase. Im „Final4“ werden Mitte Mai die Nachfolger der SG Überruhr bei den Damen und der Zweitvertretung des Tusem bei den Herren ermittelt, die jedoch erneut in der Neuauflage als Favoriten im Werdener Löwental ins Rennen gehen. Die Begegnung zwischen dem Tusem II und Kettwig 70 wird erst am Mittwoch (15. April) um 20 Uhr auf der Margarethenhöhe ausgetragen, da der Oberligist am Sonntag sein Punktspiel gegen Adler Königshof bestreiten muss.

Winfried Huttrop – ETB (So., 10). „Der Fokus liegt nach der durchwachsenen Saison bei uns auf der Meisterschaft. Wir möchten natürlich auch gern in die Endrunde einziehen“, setzt ETB-Trainer Michael Köberle klare Prioritäten.

Diese Aussage kann der Huttroper Coach Zelja Bozic nur unterstreichen: „Wir müssen uns vorrangig auf den Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga konzentrieren. Das wird bei vier Punkten Rückstand schwer genug. Wir werden jedoch versuchen, uns für die beiden klaren Niederlagen in der laufenden Saison zu rehabilitieren. Die Mannschaft hat nach den Siegen gegen Altendorf und Kettwig II wieder an Selbstvertrauen gewonnen.“

SG Überruhr – MTG Horst (So., 12). Die Rollen sind klar verteilt: „Der Verbandsligist Überruhr geht als klarer Favorit in das Spiel gegen den Landesliga-Neuling.

„Wir werden alles versuchen, um der SGÜ ein Bein zu stellen“, ist MTG-Sprecher Carsten Stepping nach den unerwarteten Erfolgen gegen Rade und Gerresheim zuversichtlich: „Das Selbstvertrauen ist wieder da. Bis auf die Dauerverletzten hat Trainer Thomas Humpert alle an Bord.“

SG Tura/Altendorf – TV Cronenberg (So., 14). „Wir sind mit unserem kleinen Kader immer noch erheblich gebeutelt“, muss der Altendorfer Trainer Ingo Breddemann auf Paul Griese, Thomas Wienholt, Martin Leick und Manuel Rösler verzichten. Fraglich ist der Einsatz von Björn Schöner. „Unsere Leistungen in den letzten Spielen und das Ergebnis aus dem Meisterschaftsspiel gegen den TVC sprechen nicht gerade für uns. Ich hoffe auf einen Leistungsschub und werde meiner Mannschaft im Training erläutern, dass ich das „Final4“ in Werden richtig toll finde.“ Der Cronenberger Coach Oliver Wysk sieht sich in der Außenseiterrolle: „Da wir unbedingt das nächste Punktspiel gegen Unterrath gewinnen wollen, werde ich kein Risiko eingehen und nur Spieler einsetzen, die zu 100 Prozent fit sind. Wir müssen Alexander Lutz ausschalten und versuchen, die durch Torwart Sebastian Risse eingeleiteten gefährlichen Tempogegenstöße zu vermeiden.“