Tusem Essen ohne Szczesny und Lindt gegen HSC Coburg

Dennis Szczesny ist im Training umgeknickt und fällt in Coburg aus.
Dennis Szczesny ist im Training umgeknickt und fällt in Coburg aus.
Foto: WAZ FotoPool

Zwei von drei Spielen hat der Tusem in diesem Jahr gewonnen, beide zu Hause am Hallo. Aber Tusem-Trainer Mark Dragunski hat zwischenzeitlich darauf hingewiesen, dass seine Mannschaft auch mal auswärts etwas mitnehmen müsse, wenn sie sich aus dem Abstiegsstrudel der 2.Handball-Bundesliga befreien möchte. Also hatten sich die Essener für die Aufgabe beim Tabellensiebten HSC Coburg an diesem Samstag (19.30 Uhr, HUK-Coburg Arena) wieder einiges vorgenommen.

Doch diesen ehrgeizigen Plan umsetzen, wird nun noch ein bisschen schwieriger, als es ohnehin schon ist für die Essener, die bisher erst ein einziges Mal in der Fremde gepunktet haben. Rückraumspieler Dennis Szczesny knickte unter der Woche beim Training um. Es ist zwar nur eine Stauchung, aber ausfallen wird das Kraftpaket auf jeden Fall. Immerhin, für das Heimspiel gegen Großwallstadt (Fr., 6.März) dürfte er wieder fit sein.

Zudem liegt Linkshänder Hannes Lindt flach (grippaler Infekt). Einsatz in Coburg? Unmöglich. Carsten Ridder sollte aber rechtzeitig wieder fit sein. „Wir fahren mit zwölf Spielern dorthin“, sagt Dragunski. Darunter auch das Talent Joshua Schlüter aus dem Oberliga-Kader. „Es ist halt so, wir dürfen uns jetzt nicht bekloppt machen, sondern müssen versuchen, das Beste daraus zu machen.“

Die Gelegenheit, die eigene Negativserie zu durchbrechen, wäre vielleicht unter normalen Umständen günstig. Coburg gilt zwar als ausgesprochen heimstark, mit 2600 Zuschauern im Schnitt ist die Arena dort die bestbesuchte Halle der ganzen Liga, aber in diesem Jahr lief es bei den Gastgebern noch nicht so richtig rund.

Tuchfühlung zu Aufstiegsplatz

Alle drei Spiele hat Coburg verloren, in Bittenfeld und zuletzt in Aue und zwischendurch auch daheim gegen Tabellenführer Leipzig. Gegen die Sachsen hieß es am Ende nur 18:19, was wiederum von einer gewissen Qualität zeugt. Die Mannschaft von Trainer Jan Gorr ist halt kein Aufsteiger im klassischen Sinn. Mit fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Leipzig hat sie sogar noch Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen.