Tusem Essen fühlt sich gut vorbereitet auf den Start der Rückrunde

Beim Stadtwerke Cup gewann der TUSEM gegen den HSG Krefeld. Auf dem Foto: Dennis Szczesny (TUSEM). Michael Gohl / WAZ FotoPool
Beim Stadtwerke Cup gewann der TUSEM gegen den HSG Krefeld. Auf dem Foto: Dennis Szczesny (TUSEM). Michael Gohl / WAZ FotoPool
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Was wir bereits wissen
Der letzte Test im Rahmen der WM-Pause hat Tusem-Trainer Mark Dragunski überzeugt. Gegner im Leistungszentrum war der Zweitliga-Rivalen TV Hüttenberg. Der ist wie die Essener im Abstiegskampf der 2.Liga verstrickt, steht sogar noch um drei Punkte schlechter da als die Handballer von der Margarethenhöhe

Der letzte Test im Rahmen der WM-Pause hat Tusem-Trainer Mark Dragunski überzeugt. Gegner im Leistungszentrum an der Raumerstraße war der Zweitliga-Rivalen TV Hüttenberg. Der ist wie die Essener im Abstiegskampf der 2.Liga verstrickt, steht sogar noch um drei Punkte schlechter da als die Handballer von der Margarethenhöhe. Am Ende nach einer Spielzeit von 3x20 Minuten stand ein 27:27. In der Liga hieß es Anfang Dezember 18:18.

Die Hüttenberger haben gerade erst ein viertägiges Trainingslager in Pilsen hinter sich. Sie waren zwar nur mit neun Spielern angereist, doch alle Leistungsträger waren soweit an Bord. Darunter auch die Winter-Neuzugänge Ragnar Johannsson und Damir Doborac. „Es war noch einmal ein gutes Testspiel", zog Dragunski das Fazit. „Mit der Abwehr war ich allerdings nicht so zufrieden.“ Gerade die Defensive war aber in der Hinrunde eine Stärke der Essener, während der Angriff oftmals Schwächen offenbarte. „Das war diesmal aber absolut okay“, fand Dragunski, was Hoffnung macht auf eine erfolgreichere Rückrunde. Vor allem Rückraumstratege Dennis Szczesny, der sich früh in der Saison am Knie verletzt hatte und lange ausgefallen war, macht Fortschritte. „Kein Vergleich zu den Spielen zum Ende des vergangenen Jahres. Er ist wesentlich dynamischer geworden“, lobt Dragunski. Im Innenblock der Deckung hat er ebenfalls schon neben Paul Trodler ausgeholfen und keine schlechte Figur gemacht.

Da sich auch Neuverpflichtung Hannes Lindt immer besser einfindet, dürfte die erste Sechs für das Heimspiel am kommenden Sonntaggegen Eisenach (18 Uhr, am Hallo) klar sein. Mit Szczesny, Hegemann und Lindt. Auf der linken Außenposition ist Lasse Seidel Nummer eins, rechts gibt es in Peter Hornyak und Simon Keller zwei Alternativen. „Simon hat eine sehr gute Vorbereitung absolviert. Er wird im Angriff immer stabiler und konsequenter. Der Junge hat sich in diesem Jahr wirklich sehr gut entwickelt“, stellt Mark Dragunski fest.