Tusem Essen darf sich nicht zufrieden geben

Simon Keller läuft am Sonntag mit Tusem Essen in Aue auf.
Simon Keller läuft am Sonntag mit Tusem Essen in Aue auf.
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Was wir bereits wissen
Der Auftakt nach der WM-Pause war stark. Handball-Zweitligist Tusem Essen besiegte den ambitionierten ThSV Eisenach am Hallo mit 32:31 und hat damit zu Hause zum achten Mal in Folge nicht verloren. Heimstärke nennt man das, und genau diese besitzt auch der EHV Aue, am Sonntag (17 Uhr) Gastgeber der Essener.

Der Auftakt im neuen Jahr war stark. Der Handball-Zweitligist Tusem Essen besiegte den ambitionierten ThSV Eisenach am Hallo mit einer insgesamt überzeugenden Leistung 32:31 und hat damit zu Hause zum achten Mal in Folge nicht verloren. Heimstärke nennt man das, und genau diese besitzt auch der EHV Aue, am Sonntag (17 Uhr) Gastgeber der Essener. Die zeigen sich zwar respektvoll, aber nicht ängstlich. „Das Erfolgserlebnis gegen Eisenach war wichtig für unsere junge Mannschaft. Jetzt geht es darum, in Aue nachzulegen und Konstanz reinzubringen“, fordert der Sportliche Leiter Stephan Krebietke.

„Wir müssen hellwach sein und Gas geben“, mahnt Tusem-Trainer Mark Dragunski und bezieht sich dabei auch auf die Erfahrung aus der Hinrunde. Da überraschte sein Team in Eisenach mit einem 26:22-Erfolg und brach anschließend in eigener Halle gegen Aue ein (21:28). Und genau deshalb hat Dragunski versucht, seinen Jungs klar zu machen, dass es absolut keinen Grund gibt, sich nach dem jüngsten Auftritt zurückzulehnen. „Wir müssen den Schwung mitnehmen. Wenn wir in Aue auch nur ein bisschen Zufriedenheit zeigen, bekommen wir ein Problem.“

Der Tusem startet bereits am Samstag in Richtung Sachsen, um sich optimal vorbereiten zu können. Nicht dabei ist der junge Linksaußen Tobias Schetters, der sich im Training den Knöchel gebrochen hat. Dafür fährt Joshua Schlüter mit.