Tusem bei Füchsen wachsam

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Auf den Tusem wartet in der Tischtennis-Bundesliga die nächste Pflichtaufgabe: Am heutigen Samstag (18.30 Uhr) gastiert der Tabellenzweite beim Abstiegskandidaten Leutzscher Füchse in Leipzig. Alles andere als zwei Punkte wären eine faustdicke Überraschung.

„Ich erwarte einen Sieg, aber keinen Selbstläufer“, erklärt denn auch Teammanager Klaus Ohm. „Wir wollen im Kampf um die Vize-Meisterschaft keinen Punkt unnötig abgeben.“

Im Hinspiel musste sich der Tusem bereits mehr strecken als erwartet. Und hatte sogar ein wenig Dusel, da Shi Qi beim 6:3 beide Einzel erst im Entscheidungssatz gewann. Aber die Chinesin hat ihre anfänglichen Anpassungsprobleme nach der Rückkehr in die Eliteliga mittlerweile überwunden. Auch Barbora Balazova scheint gefestigt, nachdem sie in der Hinrunde nicht immer in Topform war. „Wir sind aktuell sehr stabil“, meint Ohm.

Wohl auch deshalb fällt die Entscheidung, ob Yin Na oder Alena Lemmer in Leipzig aufschlagen wird, erneut schwer. „Wir werden auf jeden Fall zu fünft anreisen.“ Hoch motiviert auf Seiten der Gastgeberinnen ist Kathrin Mühlbach, die auch schon für Essen gespielt hat und sich im oberen Paarkreuz durchaus Außenseiterchancen ausrechnen darf. Aber wenn es eng wird, hat der Tusem ja noch Nadine Bollmeier.

Die frischgebackene Westdeutsche Meisterin dürfte im unteren Paarkreuz kaum zu schlagen sein. Seit Juni 2014 hat die 33-Jährige lediglich ein Einzel verloren. Und das gegen Triple-Sieger berlin eastside.