Tusem auch in Böblingen weiter neben der Erfolgsspur

SV Böblingen -
Tusem 5:5

Doppel: Gotsch/Yoshida – Balazova/Bollmeier 8:11, 5:11, 11:9, 11:2, 11:6, Xu/Kaim – Shi Qi/Yin Na 11:9, 11:5, 11:5. Einzel: Gotsch - Alazova 11:8, 9:11, 8:11, 9:11, Xu – Shi Qi 5:11, 10:12, 11:9, 11:7, 11:5, Yoshida – Yin Na 11:8, 8:11, 11:3, 11:5, Kaim – Bollmeier 8:11, 12:10, 5:11, 5:11, Gotsch – Shi Qi 11:5, 11:7, 11:8, Xu – Balazova 4:11, 10:12, 11:7, 5:11, Kaim – Yin Na 8:11, 9:11, 8:11.

Der Tusem sucht in der Tischtennis-Bundesliga weiter die Erfolgsspur. Nach zwei Niederlagen in Folge kamen die Essenerinnen beim SV Böblingen nicht über ein 5:5 hinaus. Und über den Punkt musste man sich am Ende sogar freuen, führten die Gastgeberinnen schon mit 5:2. „Für uns hat sich dadurch aber nichts verändert. Gewinnen wir die verbleibenden zwei Spiele, sollten wir Vize-Meister werden“, sagt Teammanager Klaus Ohm.

Die Hoffnungen auf einen Auswärtssieg hatte er schon früh begraben. Bereits nach der ersten Partie des Tages. Das Essener Spitzendoppel Nadine Bollmeier/Barbora Balazova verlor überraschend trotz 2:0-Satzführung. Da auch Shi Qi und Yin am Nebentisch glatt unterlag, war die Ausgangssituation denkbar schlecht. Denn zunächst setzte sich die Negativserie fort: Shi Qi verlor ihr Einzel ebenfalls nach 2:0-Führung. Es stand schon 0:3.

Dicke Erkältung hemmt

Von ihrer Handverletzung hatte sich die Chinesin erholt, sich dafür aber gleich eine dicke Erkältung eingefangen. „Man hat gemerkt, wie ihre Kräfte sie von Satz zu Satz mehr verlassen haben“, erklärte Ohm. Immerhin: Balazova und Bollmeier präsentierten sich im Einzel einmal mehr gut aufgelegt. Während von Bollmeier zwei Einzelsiege auch erwartet wurden, glänzte Balazova vor allem gegen Abwehrass Gotsch.

Den entscheidenden Punkt zum 5:5 aber holte Yin Na, die sich damit auch für die Einsätze im Saisonfinale empfehlen konnte. Zumal ihre vereinsinterne Konkurrentin, Alena Lemmer, aufgrund einer neuerlichen Rückenverletzung seit einigen Woche außer Gefecht ist.