SVS verliert das Spitzenspiel

FSV Duisburg – SV Schonnebeck 2:1 (1:1). Die SV Schonnebeck hat eine kleine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg verpasst: Im Spitzenspiel beim FSV Duisburg unterlag die Mannschaft von Trainer Dirk Tönnies knapp mit 1:2. Zwar bleiben die Essener an der Tabellenspitze, die Duisburger liegen aber nun punktgleich auf dem zweiten Tabellenplatz. „Es war eine ärgerliche Niederlage, weil es uns gelungen war, in Führung zu gehen“, so Tönnies. Stephan Jasberg hatte zum 1:0 getroffen, „dann haben wir eine kurze Phase zu wenig gemacht, zu viele Standards zugelassen“, ärgerte sich der SVS-Coach. Das 1:1 fast eine logische Folge, dass Kevin Puhan ein Eigentor unterlief, dabei nur eine Randnotiz.

In der zweiten Halbzeit hatten zwar die Gastgeber mehr vom Spiel, in wirklich aussichtreiche Situationen konnte sich der FSV aber nicht spielen. Zu kompakt und diszipliniert stand die SVS. Die allererste Chance dieses Durchgangs machten sich die Duisburger dann aber zu Nutze – die Entscheidung. „Wir müssen die Köpfe oben lassen, es ging nur um drei Punkte“, so Dirk Tönnies. „Die Jungs sind gefestigt, wir werden weiter arbeiten und es gegen Wesel-Lackhausen besser machen. Wir sind noch der Tabellenführer.“

Tore: 0:1 Jasberg (28.), 1:1 Puhan (37., Eigentor), 2:1 Kilinc (65.)

PSV Wesel-Lackhausen – Vogelheimer SV 2:1 (1:0). Der Vogelheimer SV musste sich auch in Wesel geschlagen geben. „Bei den Platzverhältnissen hatte das mit Fußball nicht viel zu tun“, resümierte Coach Sascha Hense.

Am Lichtenhorst dürfte man sich nun auf die Bezirksliga einstellen, die Basis für eine erfolgreichere Zukunft wird aber derzeit gelegt. So gab der VSV die Verpflichtung von Stephan Nachtigall bekannt, der auch in der Regionalliga für Kickers Emden, den Bonner SC, Wuppertaler SV und die SSVg Velbert aktiv war und derzeit in Diensten des Oberligisten Erkenschwick steht.

Ebenfalls von der SpVgg. kommt Stürmer Christopher Weißfloh, „ein junger, sehr talentierter Spieler, der uns weiterhelfen wird“, freut sich Sascha Hense, der gerade auch im Falle Nachtigall noch einmal betont: Er spielt auch in der Bezirksliga Fußball.

Tore: 1:0 Abel (25.), 2:0 Klejonkin (59.), 2:1 Schroven (82.).

ESC Rellinghausen - Duisburg 1900 2:1 (1:0). Hauptsache gewonnen, das mag für viele das Fazit nach dem Sieg des ESC gegen die Duisburger gewesen sein. Trainer Karl Weiß konnte die Partie aber nicht so schnell abhaken. „Wir haben nicht gut Fußball gespielt, das werden wir in dieser Woche noch zu besprechen haben.“ Sogar mit zwei Spielern mehr auf dem Platz und einer 2:0-Führung im Rücken taten sich die Gastgeber schwer, zitterten sich zum ersehnten Heimsieg. „Ich bin niemand, der sich dann einfach so über die drei Punkte freuen kann. Trotzdem ist das natürlich das wichtigtste.“

Tore: 1:0 Putze (36.), 2:0 Grzanna (57.), 2:1 Tober (76.).

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte (65., wegen Tätlichkeit) und Gelb-Rote Karte (83., wegen wiederholten Foulspiels) gegen Duisburg 1900.

SV Burgaltendorf - Spvgg. Sterkrade-Nord 1:1 (1:0). Aus dem „Bonus-Dreier“ ist nichts geworden, immerhin war es ein Bonuspunkt gegen den Rückrunden-Spitzenreiter aus Oberhausen. „Wer weiß, was der am Ende noch wert sein kann“, so Trainer Jörg Oswald, der von einem gerechten Remis sprach, sich aber über die 90. Minute mächtig ärgerte. Julian Engelmeyer kam im Sterkrader Strafraum zu Fall, „der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt“, so Oswald. Doch dann hob der Linienrichter die Fahne, die Folge: Nur Ecke für den SVA und Gelb für Engelmeyer wegen einer (angeblichen) Schwalbe. Das gleiche Missgeschick war ihm schon in Schonnebeck passiert.

Tore: 1:0 Köfler (6.), 1:1 Ratkowski (66.).