Sportfreunde Katernberg chancenlos

Nach dem 4:4 gegen Solingen (wir berichteten) unterlag Schach-Bundesligist Sportfreunde Katernberg nach der wohl schwächsten Saisonleistung dem SV Mülheim Nord mit 1:7 und geht schweren Zeiten entgegen.

Schon lange vor der Zeitkontrolle wurde deutlich, dass die Mülheimer ihre Nerven besser im Griff hatten: Ilja Zaragatski fand kein Rezept gegen GM Alexander Berelowitsch und musste schnell aufgeben. Sebastian Siebrecht willigte schon nach 21 Zügen ins Remis ein. Robert Ris verpasste im 24. Zug den möglichen Gewinn und geriet ebenfalls auf die Verliererstraße. Evgeny Romanov überließ Fridman das Läuferpaar und wurde unerbittlich zusammengeschoben. Yuriy Kryvoruchko remisierte. Nazar Firman verdarb bei knapper Zeit eine bessere, aber komplizierte Stellung. Andrej Volokitin spielte in einem Remis-Endspiel zu aktiv und verlor.

SFK holen keinen Einzelsieg

Zu allem Überfluss erarbeitete sich Sarah Hoolt im Endspiel mit ihrem aktiven König beste Gewinnaussichten. Anstatt aber den Ehrentreffer zu erzielen, lief sie in eine Mattfalle des Großmeisters Saltaev. „Diese Niederlage ist zu hoch ausgefallen, aber sicher verdient“, sagte SFK-Mannschaftsführer Ulrich Geilmann.

Mülheim - SFK 7:1 Navara - Volokitin 1:0, Landa - Kryvoruchko ½:½, Fridman - Romanov 1:0, Tregubov - Firman 1:0, Berelowitsch - Zaragatski 1:0, Hausrath - Siebrecht ½:½, Feygin - Ris 1:0, Saltaev - Hoolt 1:0