Spannung in den deutschen Viererkajaks

Zwei für die Viererkajaks: Kai Spenner und Fabian Kux (rechts).
Zwei für die Viererkajaks: Kai Spenner und Fabian Kux (rechts).
Foto: Ute Freise
Was wir bereits wissen
Max Hoff und Max Rendschmidt gehen etwas entspannter in die Rennen

Es bleibt spannend für die deutschen Rennkanuten: Nur eine Woche nach dem Weltcup in Duisburg steht mit dem Weltcup im dänischen Kopenhagen die nächste internationale Bewährungsprobe bevor. Bei der sich zudem für das ein oder andere Boot die nächste Gelegenheit für die WM-Qualifikation bietet.

Die WM-Teilnahme haben nach ihren Siegen am vergangenen Wochenende in Duisburg die Essener Max Hoff im Einerkajak und Max Rendschmidt im Zweierkajak jeweils über 1000 Meter sicher. So gesehen können sie auf dem Bagsvardsee, rund 15 Kilometer nördlich von Kopenhagen gelegen, ihre Rennen recht entspannt angehen. Aber auch nach erreichter WM-Qualifikation möchten sie sich natürlich ordentlich präsentieren. „Sicher werde ich erneut versuchen, ein gutes Rennen zu fahren und an die Erfolge anzuknüpfen“, sagt Hoff. Er wird in Kopenhagen auch im Einerkajak über 500 Meter starten, um weitere Wettkampferfahrung zu sammeln

Was auch für Max Rendschmidt im Zweierkajak mit seinem Berliner Partner Marcus Groß gilt. Neben ihrer Spezialstrecke über 1000 Meter werden sie auch die 200-m Distanz in Angriff nehmen. „Denn Wettkampf ist das beste Training“, sind sich die beiden Athleten einig. Und ohne Qualifikationsdruck geht es somit über eine ungewohnte Strecke. Wobei man durchaus davon ausgehen kann, dass es dieses Duo im Sprint ebenfalls weit bringen kann.

Aus Essener Sicht aber wird es so richtig spannend im 1000-m Herrenvierer. Wie schon in Duisburg werden auch in Kopenhagen zwei deutsche Vierer starten – in unveränderter Besetzung. Zum Quartett, das in Duisburg auf Rang vier kam, gehören Kai Spenner mit Martin Schubert (Friedrichshafen), Kostka Stroinski (Berlin) und Lukas Reuschenbach (Oberhausen). Im anderen DKV-Boot (8. in Duisburg) sitzen David Schmude mit Fabian Kux (beide KGE) sowie Gordon Harbrecht (Neubrandenburg) und Felix Landes (Neckarsulm). Der verbandsintern führende Vierer mit Kai Spenner möchte natürlich seine Position festigen und eine Empfehlung in Richtung Bundestrainer abzugeben. Ebenso ehrgeizig gibt sich wiederum das Boot mit Schmude und Kux. Für die drei Klubkollegen wird es unter Strich ein richtungsweisendes Rennen für den weiteren Saisonverlauf.