SGÜ rechnet sich gegen Angermund was aus

Verbandsliga
SG Überruhr – TV Angermund (Sa., 19, Klapperstr.).
SGÜ-Coach Sebastian Vogel erwartet ein Duell auf Augenhöhe: „Wir dürfen uns vom 34:20 im Hinspiel nicht blenden lassen, das ist kein Maßstab. Wir haben damals gut gespielt, der TVA hatte einen rabenschwarzen Tag.“ Der Gastgeber rechnet sich nach zuletzt drei sieglosen Spielen gegen die Topmannschaften im Heimspiel gegen Angermund dennoch etwas aus, auch wenn die Personallage angespannt bleibt. Verletzungen und berufsbedingte Ausfälle haben es der SGÜ in den letzten Wochen schwer gemacht. Gregory (Urlaub), Eller, T.Birkenstock (beide Beruf) sowie Risse, Sieberin, Skolik und Keller (alle verletzt) fehlen, somit auch alle vier Linkshänder. Immerhin kehrt Torjäger Florian Lepper zurück.
Landesliga
Winfried Huttrop – MTG Horst (Sa., 17, NO Gymn.).
Bei vier Punkten Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz und acht zu vergebenden Punkten haben wir nur noch Endspiele“, sagt Huttrops Sprecher Eckehard Haarmann. Bei der MTG haben viele Aktive und Trainer Thomas Humpert eine Huttroper Vergangenheit, doch Geschenke wird es nicht geben. Bei Winfried sind Michael Müller, Sascha Dehn und Matthias Schulz verletzt. Die Horster können befreit aufspielen und peilen den dritten Sieg in Serie an. Eine schwere Aufgabe, das ahnt Sprecher Carsten Stepping: „Nach den letzten beiden Erfolgen sind die Huttroper wieder im Geschäft.“ Daniel van den Boom und Gernot Tröster fallen aus.
HSG Velbert/Heiligenhaus – SG Tura Altendorf (Sa., 18 Uhr). „Ich muss seit Wochen eine Mannschaft zusammenpuzzeln“, kommentiert Tura-Trainer Ingo Breddemann die personellen Probleme. Hilfe ist nicht in Sicht. Zweite und A-Jugend spielen parallel. Zudem fehlen Griese, Wienholt und Leick.
SG Unterrath – TV Cronenberg (Sa., 19 Uhr). „Für uns ist es ein weiteres Endspiel um den Platz elf“, sagt TVC-Trainer Oliver Wysk, der sich weiter um den Klassenerhalt sorgt. Verzichten muss der Gast auf Kreisläufer Tim Krugmann (Beruf).
HSV Dümpten 1992 – Kettwig 70 II (So., 17 Uhr). „Wir wollen den Favoriten erneut ärgern“, sagt K70- Trainer Benjamin Kalinowski und hofft auf einen Vergleich auf Augenhöhe. Das Hinspiel gewann Kettwig 25:24. De Erste ist spielfrei, so dass von dort Hilfe möglich ist.
SG Überruhr II – ETB (So., 17 Uhr, Klapperstr.). Während die SGÜ als Absteiger feststeht, ist der ETB als Zehnter nicht aller Abstiegssorgen ledig. Das würde sich allerdings durch einen Erfolg ändern. ETB-Trainer Michael Köberle fordert volle Konzentration: „Wir müssen hellwach sein. Es sind immer schwere Spiele an der Klapperstraße.“