SGS will ihre Fans mit überzeugendem Heimsieg versöhnen

Linda Dallmann (l.) will mit der SGS Essen endlich mal einen überzeugenden Heimsieg einfahren.
Linda Dallmann (l.) will mit der SGS Essen endlich mal einen überzeugenden Heimsieg einfahren.
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Was wir bereits wissen
Ein überzeugender Heimsieg – der fehlt der SGS Essen in dieser Saison. Obwohl man als Tabellenfünfter der 1.Frauenfußball-Bundesliga bekanntlich gut dasteht: Fußballerisch verwöhnt wurde das eigene Publikum zuletzt nicht. Am Sonntag (14 Uhr, Hafenstr.) ist nun die Versöhnung geplant.

Ein überzeugender Heimsieg – der fehlt der SGS Essen in dieser Saison. Obwohl man als Tabellenfünfter der Bundesliga bekanntlich gut dasteht: Fußballerisch verwöhnt wurde das eigene Publikum zuletzt nicht. Am Sonntag (14 Uhr, Hafenstr.) ist nun die Versöhnung geplant: Zu Gast sein wird das noch sieglose Schlusslicht Herforder SV. Natürlich warnt Trainer Markus Högner davor, den Gegner zu unterschätzen. Aber auch er erwartet, in dieser Partie die „20-Punkte“Marke“ zu durchbrechen.

Und selbst er würde dann Glückwünsche zum Klassenerhalt entgegennehmen. Der frühe Zeitpunkt käme sicher auch gelegen, damit sich die Verantwortlichen hinter den Kulissen mit den Kaderplanungen für die kommende Saison befassen können. Wie man hört, steht die eine oder andere Essenerin im Blickfeld von Liga-Rivalen der SGS. Högner aber möchte beim Nicht-Abstieg auch taktisch etwas experimentierfreudiger werden.

Wohl vor allem um die Offensive der SGS zu beleben. Dort fehlte es zuletzt merklich an Durchschlagskraft und Kreativität. Torchancen waren immer wieder Mangelware, weil die SGS nur selten in die gefährliche Zone kam und dort dann häufig auch zu umständlich agierte. Charline Hartmann wartet seit nunmehr fast 700 Spielminuten auf ihr drittes Saisontor. Linda Dallmann hat als Spielmacherin der SGS in dieser Saison noch gar nicht getroffen.

Zum Vergleich: In der Vorsaison bildeten Hartmann und Dallmann ein überragendes Offensivduo und kamen gemeinsam auf 19 Saisontreffer. Allerdings dürfen ihre Leistungen nicht nur an Toren gemessen werden. Zumal beim Kreieren von Chancen aus dem Mittelfeld zu wenig Unterstützung kommt. Angeführt wird die vereinsinterne Torjägerliste momentan von der erst 17-jährigen Lea Schüller und Sara Doorsoun mit je vier Treffern. Letztere traf dabei lediglich in zwei Partien.

Eine davon war der 5:0-Sieg beim Herforder SV. Und das war längst nicht die einzige Klatsche für den Aufsteiger, der in 15 Partien schon 55 Gegentreffer kassierte. Gute Voraussetzungen also für den ersten überzeugenden Heimsieg der SGS am Sonntag. Hartmann allerdings wird ihre Durststrecke da noch nicht beenden. Sie fehlt der SGS nach ihrer fünften gelben Karte.