SGS-Trainer Högner warnt vor Hoffenheim

Jana Feldkamp von der SGS Essen behauptet sich im Heimspiel gegen Freiburg.
Jana Feldkamp von der SGS Essen behauptet sich im Heimspiel gegen Freiburg.
Foto: WAZ FotoPool

Das erste Saisonziel hat die SGS Essen erreicht. Der Klassenerhalt in der Frauenfußball-Bundesliga ist bekanntlich schon seit Wochen unter Dach und Fach. Es war ohnehin ein Minimalziel, auch wenn Trainer Markus Högner nicht müde wurde, darauf hinzuweisen. Mit dem Überschreiten der 20-Punkte-Marke ließ aber auch der Zweckpessimist sich etwas mehr entlocken: Platz fünf soll es dann doch bitte werden.

Und auch das Maximalziel kann die SGS bereits am Sonntag (11 Uhr) im direkten Duell mit der TSG Hoffenheim klar machen. Schließlich beträgt der Vorsprung auf den direkten Verfolger auf Platz sechs bereits sechs Punkte. „Wenn wir dort punkten, können wir ein Häkchen machen. Und das wollen wir unbedingt“, sagt Högner. Die verbleibenden Partien gegen die Topklubs Wolfsburg und Bayern München wäre dann die Kür.

Personell kann Högner wohl wieder aus den Vollen schöpfen. Dennoch warnt er vor den Gastgeberinnen: „Dort entsteht etwas. Sie haben einen klaren Plan und spielen das, was sie können.“ Auf dem Transfermarkt sind beide Teams sogar Konkurrenten, weil sie verstärkt auf junge, deutsche Talente setzen. Ein solches als Neuzugang für die kommende Saison wäre an der Ardelhütte willkommen. Druck aber verspürt Högner bei der Suche aktuell nicht.

„Wir liegen mit unserer Kaderplanung voll im Plan.“ Heißt im Klartext: Im Vergleich zu aktuellen Spielzeit wird es eher wenige Veränderungen geben. „Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft stellen“, verspricht Högner. „Aber für eine Spielerin, die uns 30 Tore garantiert, wäre noch Platz.“