SGS sieht sich gut vorbereitet für den Start in die Restrunde

SGS Essen vs. FFC Frankfurt 1:3. Auf dem Foto: SGS Trainer Markus Högner. Michael Gohl / WAZ FotoPool
SGS Essen vs. FFC Frankfurt 1:3. Auf dem Foto: SGS Trainer Markus Högner. Michael Gohl / WAZ FotoPool
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Was wir bereits wissen
Die Fußballfrauen der SGS Essen starten am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel gegen den SC Sand in die Restrunde der Bundesliga (14 Uhr, Hafenstraße). Und das als Tabellenfünfter hinter den Spitzenteams aus Wolfsburg, München, Potsdam und Frankfurt. Keine so schlechte Ausgangslage.

Die Fußballfrauen der SGS Essen starten am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel gegen den SC Sand in die Restrunde der Bundesliga (14 Uhr, Hafenstraße). Und das als Tabellenfünfter hinter den Spitzenteams aus Wolfsburg, München, Potsdam und Frankfurt. Keine so schlechte Ausgangslage für die Essenerinnen, die sich in dieser Saison in der oberen Tabellenhälfte etablieren wollen. Dementsprechend positiv blickt SGS-Trainer Markus Högner auf die Hinserie zurück: „Wir können definitiv mit der Punkteausbeute zufrieden sein.“ Immerhin konnte die SGS in 13 Spielen 17 Punkte sammeln.

Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den momentan der MSV Duisburg belegt, beträgt zehn Punkte. Högner geht deshalb davon aus, dass in dieser Saison für den Klassenerhalt „20 Punkte reichen“ werden - wohl kein Thema mehr für sein Team. Zudem wolle der Bundesligist aus Schönebeck den Platz hinter dem Spitzenquartett gerne halten. „Wir möchten uns weiterhin in der Liga etablieren“, gibt der Coach die Marschroute für die neun verbleibenden Spiele vor.

Um das zu erreichen, bedarf es einer guten Vorbereitung. Die hat es, laut Aussagen des Trainers, auch gegeben. Markus Högner ist optimistisch: „Wir haben eine gute Vorbereitung gespielt. Die ersten Wochen des neuen Jahres liefen gut und wir sind froh, dass wir an vielen Hallenturnieren teilgenommen haben. Hätten wir nur Testspiele im Freien vereinbart, wären wohl einige abgesagt worden.“

In der Halle zeigte die SGS ordentliche Leistungen. Zum Beispiel auf einem internationalen Turnier in Bielefeld konnten die Essenerinnen den zweiten Platz hinter Ligakonkurrent Bayer Leverkusen belegen. Beim offiziellen Hallenturnier des DFB, reichte die Leistung immerhin für das Halbfinale. Trotz des Winterwetters wurde aber auch draußen getestet. Zuletzt gelang der SGS ein klarer 5:1-Erfolg gegen den Zweitligisten FSV Gütersloh.

Neben den erfolgreichen Tests, kann sich Trainer Högner aber auch auf einen kompletten Kader freuen. Einige Langzeitverletzte kehren zurück. Eine Neuverpflichtung gibt es nicht, dies sei aber auch nicht zwingend nötig gewesen. „Ich denke, es spricht für uns, dass wir nicht nachlegen müssen“, festigt der Coach das Vertrauen in die eigene Mannschaft und die Talente. „Unsere Spielerinnen sollen sich weiter entwickeln und den nächsten Schritt machen.“

Während der Vorbereitung lag der Fokus im Training vor allem auf der Spieleröffnung und der Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor. Das war in der Hinrunde noch ein Problem der Essenerinnen. Sollte das Training etwas gebracht haben, dürfte der Start in die Restrunde erfolgreich verlaufen. Das ist für Högner auch wichtig: „Wir müssen zusehen, dass wir einen guten Start erwischen. Nach den ersten drei Spielen sollten wir so viele Punkte geholt haben, dass wir uns weiter von den unteren Rängen abgesetzt haben.“