SGS im Breisgau
18.05.2012 | 22:27 Uhr 2012-05-18T22:27:00+0200
Mit dem Klassenerhalt in der Frauenfußball-Bundesliga hat die SG Schönebeck ihr vorrangiges Saisonziel bekanntlich längst erreicht. Und doch geht es in den verbleibenden zwei Partien um mehr als nur die „goldene Ananas“. Denn: Bleibt die SGS in der Endabrechnung unter den ersten Sechs, würde sie ein Freilos für die 1. Runde im DFB-Pokal der kommenden Saison erhalten.
Mit dem Klassenerhalt in der Frauenfußball-Bundesliga hat die SG Schönebeck ihr vorrangiges Saisonziel bekanntlich längst erreicht. Und doch geht es in den verbleibenden zwei Partien um mehr als nur die „goldene Ananas“. Denn: Bleibt die SGS in der Endabrechnung unter den ersten Sechs, würde sie ein Freilos für die 1. Runde im DFB-Pokal der kommenden Saison erhalten.
SC Freiburg etwas aus dem Tritt
Beim SC Freiburg könnte sich die SGS am Sonntag (14 Uhr) den Einzug in die 2. Pokal-Runde bereits sichern. Verliert die Elf von Trainer Markus Högner nicht, bleibt es bei mindestens vier Punkten Vorsprung auf den Sportclub. Noch mehr würde er sich freuen, wenn sein Team Fünfter bliebe und den diesjährigen Pokalsieger Bayern München hinter sich ließe. „Dafür müssten wir eines der letzten beiden Spiele gewinnen.“
Und das sollte doch gegen den SC deutlich einfacher werden, als am letzten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg, der noch um die Meisterschaft kämpft. Zumal die Breisgauerinnen zuletzt etwas aus dem Tritt gekommen sind und dreimal in Folge verloren haben. „Sie haben viele Verletzte. Auch ihre wichtigste Spielerin, Hasret Kayikci, fehlt“, meint Markus Högner. Im Hinspiel erzielte die Ex-Duisburgerin den 2:0-Endstand.
Högner war damals unzufrieden. „Freiburg hatte einen Lauf. Sie waren aggressiv und wir haben schlecht reagiert.“ Diesmal rechnet er mit einem defensiv eingestellten Gegner. „Ich bin absolut positiv gestimmt. Aber ich möchte nicht so hochnäsig sein und sagen: Wir gewinnen da. Zumindest punkten wollen wir.“ Zuversichtlich stimmt ihn das letzte Testspiel: Gegen eine Mannschaft Team des Elisabeth-Krankenhaus, in der einige Bezirksliga-Männer des SV Kupferdreh standen, gewann die SGS 8:2.
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