SGS empfängt die Nummer eins VfL Wolfsburg

Ina Lehmann (l, SGS)  gegen Sara Däbritz im Heimspiel gegen Freiburg.
Ina Lehmann (l, SGS) gegen Sara Däbritz im Heimspiel gegen Freiburg.
Foto: WAZ FotoPool

In der Frauenfußball-Bundesliga geht es für die SGS Essen heute Abend (18.30 Uhr, Hafenstraße) gegen den amtierenden deutschen Meister, Champions-League-Sieger und aktuellen Tabellenführer – der VfL Wolfsburg ist zu Gast.

„Wir dürfen kein ‘Harakiri’ spielen, müssen aber auf alle Fälle mutig auftreten“, gibt SGS-Trainer Markus Högner die Taktik gegen die „Wölfe“ vor. Der Respekt ist groß. Nicht umsonst spricht der Coach von der „besten Mannschaft der Liga“. Es ist wahrlich keine einfache Aufgabe für den Tabellenfünften aus Essen. Högner: „Wir werden in einer guten Ordnung spielen und dürfen uns dabei keine Fehler erlauben.“ Die würden gegen Wolfsburg sofort bestraft, weiß der 47-Jährige.

Für die SGS wird das letzte Heimspiel der Saison aber auch neben dem Platz eine große Aufgabe. Manager Willi Wißing hofft auf viele Zuschauer, weiß aber auch, dass so eine Begegnung unter der Woche mit hohem Aufwand verbunden ist: „Für uns ist das eine organisatorische Herausforderung. Wir liefern alles einen Tag früher an und bauen dann schon einiges auf.“ Denn das braucht schließlich Zeit und da viele Helfer nebenbei berufstätig sind, ist diese nicht immer da. Nichtsdestotrotz freut sich auch Wißing auf einen tollen Abend: „Wir hoffen auf einen riesen Fight.“