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SGE auf der Jagd nach dem Double

03.02.2012 | 19:12 Uhr
SGE auf der Jagd nach dem Double
SGE Mannschaft 2012, Von links: Jan David Schepers, Maximilian Haese, Robert Rauch, Metin Aydin, Marius Kusch, Jan Konopka, Hendrik Feldwehr und Steffen Hillmer. Es fehlt: Erik Steinhagen

Die Startgemeinschaft Essen kann an diesem Wochenende Geschichte schreiben. Sowohl die Schwimmerinnen, als auch die Schwimmer starten bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS) nach dem Vorkampf von Rang eins in die Endrunde der 1. Bundesliga. Beide Essener Teams sind auch Titelverteidiger. Und sollte die SGE wie 2011 das Double schaffen, wäre das gewissermaßen ein historischer Moment: In den letzten Jahrzehnten ist es keinem Schwimmclub gelungen, zweimal in Folge beide Wettbewerbsklassen zu gewinnen.

Die Frauen der SGE führen nach dem Vorkampf in Essen ganz souverän. Einen Vorsprung von 670 Punkten haben Kristina Wissmann, Melanie Tombers, Lisa Vitting, Kathrin Demler, Sina Sutter, Paulina Schmiedel, Caroline Ruhnau und Michelle Lambert zum Verfolger SG Dortmund. Da die Punkte aus Vor- und Endrunde zusammengezählt werden, steht dem vierten Erfolg der Essener Equipe in Serie nicht mehr viel im Wege.

Zumal das Team von Cheftrainer Henning Lambertz sogar noch Verstärkung bekommt. Die Schwestern Jasmin und Iris Rosenberger waren während des Vorkampfes in Rüttenscheid bei einem Länderkampf für die Türkei unterwegs, werden aber heute und morgen für Essen DMS-Punkte sammeln.

Die Essener Männer mit Jan David Schepers, Maximilian Haese, Robert Rauch, Metin Aydin, Marius Kusch, Jan Konopka, Hendrik Feldwehr, Erik Steinhagen und Steffen Hillmer werden härter kämpfen müssen. Die beiden Erstplatzierten SG Essen und SG Frankfurt trennen nach den Vorkampf nur 113 Punkte voneinander.

Trainer und Betreuer Mitja Zastrow ist vor den beiden entscheidenden Durchgängen dennoch optimistisch: „Beim Vorkampf waren unsere Talente noch nicht so stark, wie wir das gehofft hatten. Beim Finale werden sie stärker sein. Dort können wir noch viele Punkte gutmachen.“

Tobias Lelgemann

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