SG Heisingen drückt Moltkeplatz gegen Osterfeld die Daumen
27.02.2009 | 22:05 Uhr 2009-02-27T22:05:29+0100TISCHTENNIS. Verbandsliga-Spitzenreiter MTG Horst erwartet TTC Herne-Vöde. Adler Frintrop steht in Dortmund vor einer überaus hohen Hürde.
Herren-Verbandsligist MTG Horst wird sich auch im Heimspiel gegen den Tabellensechsten TTC Herne-Vöde keinen Patzer leisten. Die Horster gehen allerdings auch nicht davon aus, dass Lokalrivale Adler Frintrop in der Lage ist, beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund II Schrittmacherdienste leisten zu können.
Herren-Landesliga Das obligatorische Lokalderby bestreiten mit TTV Altenessen und Ruwa Dellwig zwei Teams aus dem Niemandsland der Tabelle. Tabellenführer SG Heisingen wird sich beim Abstiegskandidaten SG Osterfeld sicherlich bemühen, im Schnelldurchgang zu gewinnen, um anschließend bei der Begegnung zwischen SV Moltkeplatz und Borussia Osterfeld vorbeischauen zu können. Nachdem sich SVM in der ersten Serie nur knapp mit 7:9 geschlagen geben musste, ist die Heisinger Hoffnung auf Nachbarschaftshilfe gegen den Verfolger zumindest nicht ganz unberechtigt. TV Kupferdreh hat derzeit einen so guten Lauf, dass ein weiterer doppelter Punktgewinn beim Vorletzten TTC Kalthof kaum in Frage steht. Den hat auch TTV Altenessen II beim Schlusslicht TV Horst-Eiberg fest eingeplant, womit sich der Abstand zur Abstiegszone auf beruhigende sechs Zähler vergrößern würde.
Damen-Oberliga Für Adler Frintrop bedeutet das letzte Heimspiel gegen VfB Kirchhellen wohl gleichzeitig, sich aus der Klasse verabschieden zu müssen.
Damen-Verbandsliga Die Hoffnungen von SG Steele auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters TV Kupferdreh reduzieren sich bei nur noch vier ausstehenden Begegnungen immer mehr, zumal mit einem Punktverlust des TVK-Quartetts gegen TTC Lendringsen II auch nicht gerechnet werden kann. Eine Woche vor dem entscheidenden Spitzenspiel der beiden Lokalrivalen ist Steele beim TTC Wuppertal allerdings ebenfalls klar favorisiert. Die letzte Chance, den Abstieg noch verhindern zu können, hat Eintracht Frohnhausen durch die Niederlage in Wuppertal wohl verpasst. Selbst wenn bei BW Annen eine Wiederholung des überraschenden 8:5-Sieges aus der Vorrunde gelingt, wird sich daran kaum etwas ändern. Lediglich einen Punkt aus den fünf Spielen der 2. Serie hat DSJ Stoppenberg bisher geholt und es sieht nicht danach aus, als könnte beim GSV Fröndenberg diese magere Bilanz aufpoliert werden können. (Winfried Stöckmann)
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