Schonnebecks zweiter Matchball

SV Schonnebeck – Duisburg 1900 (Mo., 15 Uhr, Schetters Busch). Nach dem ersten Matchball, den die Schonnebecker am vergangenen Sonntag in Sterkrade vergeben hatten, soll der zweite nun verwandelt werden: Vor heimischer Kulisse am Schetters Busch reicht gegen Duisburg 1900 praktisch ein Remis, denn das Torverhältnis scheint für die Verfolger vom FSV Duisburg, ESC Rellinghausen und VfL Rhede nicht aufzuholen zu sein. Nun wird man in Schonnebeck aber auch in aller Theorie den Aufstieg perfekt machen , den dazu nötigen Sieg nun einfahren wollen. „Die Jungs sollen befreit und mit Vorfreude in dieses Spiel gehen“, hofft Trainer Dirk Tönnies, dass seine Elf nicht verkrampfen möge. Konzentration – unbedingt! Aber genießen soll die Mannschaft ihren Auftritt, der dann hoffentlich den Aufstieg in die Oberliga besiegelt. Dirk Tönnies: „Dann würde für uns alle ein Traum in Erfüllung gehen.“
VfB Speldorf – ESC Rellinghausen (Mo., 15 Uhr, Saarner Straße).
Rellinghausen will noch Zweiter werden, nach zwei Niederlagen in Folge muss die Mannschaft von Trainer Karl Weiß wieder in die Erfolgsspur kommen. „Wenn wir dieses Ziel wirklich erreichen wollen, brauchen wir alle neun noch zu vergebenen Punkte“, ist sich der Coach sicher. Entsprechend klar ist die Herangehensweise in Mülheim: „Wir spielen auf Sieg.“ Nach dem enttäuschenden Auftritt in Burgaltendorf stimmte zuletzt gegen Rhede zumindest wieder die Leistung, beste Chancen blieben aber ungenutzt. Nun in Speldorf muss man wieder treffen, auch wenn mit Robin Müller ein Spieler gesperrt, mit Sven Wienecke und Julian Haase Einsätze von weiteren Leistungsträgern fraglich sind.
VfL Rhede – SV Burgaltendorf (Mo., 15 Uhr, Besagroup Sportpark).
Die beiden „Mannschaften der Stunde“ treffen aufeinander, wenn man so will. Rhede darf sich nach sechs Siegen in Folge noch Hoffnungen auf Relegationsplatz zwei machen, für Burgaltendorf waren die vier „Dreier“ zuletzt überlebenswichtig im Kampf gegen den Abstieg. In dem der SVA nicht nachlassen darf. „Sechs Punkte brauchen wir mindestens noch“, so auch Trainer Jörg Oswald. Dazu nötig ist eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem knappen Erfolg gegen Schlusslicht Vogelheim. „Da haben wir einiges vermissen lassen, wir brauchen ein anderes Gesicht, eine andere Einstellung.“ Zumal die personelle Lage weiter angespannt bleibt.
Arminia Klosterhardt – Vogelheimer SV (Mo., 15.15 Uhr, Hans-Wagner-Weg).
Es geht um drei mehr oder weniger bedeutungslose Punkte: Gastgeber Klosterhardt hat es sich im Niemandsland der Tabelle gemütlich gemacht, Vogelheim ist lange abgestiegen. „Wir trainieren ganz normal weiter, aber natürlich fehlt der allerletzte Biss“, gibt VSV-Trainer Sascha Hense Einblicke in die Arbeit mit einem Absteiger. „Trotzdem wird wieder das Ziel sein, dieses Spiel zu gewinnen.“