RWE U19 schnupperte an der Überraschung

Rot-Weiss Essen U19 –  Borussia Mönchengladbach U19. Auf dem Foto: Luka Bosnjak, Nico Lucas, Haymenn Boh-Traore und Emre Kilav (RWE).
Rot-Weiss Essen U19 – Borussia Mönchengladbach U19. Auf dem Foto: Luka Bosnjak, Nico Lucas, Haymenn Boh-Traore und Emre Kilav (RWE).
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Knappe Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach. U15 erreicht souverän das Finale gegen den MSV Duisburg.

A-Junioren

Rot-Weiss – Borussia Mönchengladbach 1:2 (1:1). Für die RWE U19 ist der Traum von der Teilnahme am DFB-Pokal ausgeträumt. Dabei hinterließ der frischgebackene Bundesliga-Aufsteiger gegen den klar favorisierten Dritten der Beletage einen richtig guten Eindruck und war phasenweise sogar drauf und dran, auf die Siegerstraße einzubiegen. „Wir haben uns auf Augenhöhe mit einem Topteam präsentiert und hatten sogar ein Chancenplus“, war Trainer Jürgen Lucas von seiner Elf angetan.

Denn diese hatte sowohl nach der frühen Führung – besorgt durch einen schönen Distanzschuss in den Giebel von Trainersohn Nico Lucas – als auch nach dem Ausgleichtreffer zu Beginn der zweiten Hälfte gute Chancen, eine Zwei-Tore-Führung herauszuschießen. Zu einem Bruch im Spiel der Rot-Weissen kam es erst, nachdem sich RWE-Akteur Alpay Cin nach zwei harten Zweikämpfen eine Kopfverletzung zugezogen hatte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Das hat die Mannschaft merklich geschockt, auch wenn sie weiterhin alles versucht hat“, resümierte Lucas, der einen Tag nach dem Spiel jedoch Entwarnung geben konnte: „Zwar muss sich Alpay einem kleinen operativen Eingriff unterziehen, jedoch ist er mit einer leichten Gehirnerschütterung noch vergleichsweise glimpflich davongekommen.“

Tore: 1:0 Nico Lucas (12.), 1:1 (29.), 1:2 (78.)

C-Junioren

1. FC Mönchengladbach – Rot-Weiss 0:4 (0:1). Regionalligist RWE wurde seiner Favoritenrolle beim unterklassigen Niederrheinligisten absolut gerecht und zog völlig verdient ins Endspiel gegen den Lokalrivalen MSV Duisburg ein. „Das ist ein richtig toller Erfolg für uns, da man in diesem stark besetzten Wettbewerb nicht mal eben so ins Finale kommt“, freute sich Trainer Udo Platzer. RWE nahm den Kontrahenten keineswegs auf die leichte Schulter und setzte ihn von Beginn an mit gutem Pressing und variablem Offensivspiel unter Druck. „Dadurch haben wir rein gar nichts anbrennen lassen und hätten das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können“, lobte Platzer, der vom zweiten Titelgewinn nach 2010 träumen darf.

Tore: 0:1, 0:2 Yasin-Cemal Kaya (33., 42.), 0:3 Nusret Miyanyedi (44.), 0:4 Alkan Talas (69.). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen den Torwart des FC (47., Schiedsrichter-Beleidigung).