RWE U19 prescht in Richtung Bundesliga
01.02.2012 | 19:21 Uhr 2012-02-01T19:21:00+0100
Mit einem 2:4 gegen RWO eröffneten die C-Junioren der ESG gestern die Rückrunde der Junioren-Niederrheinliga. Die übrigen acht Essener Teams nehmen am Wochenende den Spielbetrieb wieder auf. Ihre bis zur Winterpause gezeigten Leistungen waren von unterschiedlicher Güte.
A-Junioren
Rot-Weiss
Das Ziel lautet Bundesliga-Rückkehr und die Rot-Weißen sind diesbezüglich auf einem sehr guten Weg. Nach einer sensationellen Hinserie, in der sie erst am elften Spieltag erstmals zwei Punkte abgaben, den besten Sturm (38 Tore) und die beste Abwehr (sieben Gegentore) stellten und zudem noch im DFB-Pokal für Furore sorgten, liegen sie als Primus satte zehn Punkte vor dem Zweiten. Es gibt’s nichts zu bemängeln. „Die Ergebnisse und vor allem die Art und Weise, wie sie zustande kamen, waren schon sehr gut“, lobt Coach Jürgen Lucas seine „zielstrebige und wissbegierige“ Mannschaft. Ergo: „Wir können uns nun eigentlich nur noch selbst im Weg stehen.“
ETB
Lange Zeit lief es nicht sonderlich rund für den ETB, der die „Top 3“ anvisiert hatte. Schließlich trennte man sich von Trainer Björn Hecker. Sein Nachfolger Daniel Marianczyk landete in zwei Spielen zwei Siege und analysiert wie folgt: „Oftmals fehlte die Kompaktheit und das konsequente Nachrücken.“ Doch nun habe man am System und der Fitness gefeilt und sei „auf einem guten Weg“. Ziel des Sechsten ist nunmehr die direkte Quali. Platz zwei ist aber auch nur drei Zähler weg.
VfB Frohnhausen
Auch der Aufsteiger strebte zu Saisonbeginn laut dem damaligen Trainerduo Erden/Zimmermann die direkte Quali an. Stattdessen fand man sich in der Liga nicht zurecht, holte Zuhause keinen einzigen Punkt, schoss nur neun Tore und gewann nur ein Spiel. Die Konsequenz: vorletzter Platz. „Uns fehlte häufig die konditionelle Frische. Doch wir haben uns nun auch taktisch und spielerisch weiterentwickelt und wollen die Relegation schaffen“, so Trainer Dirk Möllensiep, der für Erden/Zimmermann übernahm.
B-Junioren
Rot-Weiss U16
Sehr zufrieden blickt RWE-Coach Stefan Weffers auf die Hinserie zurück, die seine Elf auf Rang drei abschloss. „Wir brauchten uns vor niemandem zu verstecken, waren in den meisten Spielen das dominante Team.“ Zwar fehlte der U16 zuweilen die Durchschlagskraft, dafür spielte sie aber einen feinen Ball. „So kann und soll es weitergehen“, freut sich Weffers auf die Restserie.
ETB
Punktgleich mit RWE ist der ETB Vierter, die angestrebte direkte Quali ist somit gut realisierbar. „Die Truppe hat großes Potenzial“, findet Coach Jörg Ostwald, der im Dezember zu den Schwarz-Weißen stieß. Ob sogar der Aufstieg drin ist, entscheidet sich laut Ostwald direkt zu Beginn der Rückrunde. „Insgesamt mangelt es uns aber etwas an Qualität in der Breite“, findet er.
C-Junioren
ESG 99/06
Unerwartet gut lief es bislang für die ESG, die auf Platz drei überwinterte. „Wenn wir die Top 4 halten könnten, wäre das für uns wie eine Meisterschaft“, findet Trainer Arndt Kremer. Er erachtet die Spielstärke und die mannschaftliche Geschlossenheit als die großen Pluspunkte seiner Elf.
ESC Rellinghausen
Der Aufsteiger benötigte eine gewisse Akklimatisierungsphase, gewöhnte sich dann aber an das Niveau in der Liga und kletterte über den ominösen Strich. „Nun stehen wir genau da, wo wir hinwollen“, freut sich Coach Frank Kersting über den guten Zusammenhalt seiner Elf. Nur Auswärts klappte es einfach nicht, dort blieb der ESC punktlos.
SG Altenessen
Schon die Vorbereitung war schlecht, die Hinserie ebenso. Die SGA steht auf einem Abstiegsrang. Und Coach Cem Erfurt trat nun zurück. „Ich habe dieses Team mit seiner Laissez-faire-Haltung nicht mehr erreicht.“ Übernommen hat Thorsten Sterna. „Hier ist gute Qualität vorhanden“, so der Ex-Coach des FC Karnap.
Altenessen 18
Für die bemitleidenswerten „18er“ geht es nur noch um Schadensbegrenzung. Ihre Bilanz liest sich erschreckend: Letzter, 4:86 Tore, null Punkte. „Wir wollen wenigstens einmal punkten“, gibt Jugendkoordinator Markus Möhlke die Hoffnung noch nicht auf.
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